Brieftauben Mimberg

Die Zuchttauben

Auf unserem Zuchtschlag befinden sich für die Zuchtsaison 2023 noch 18 Paare. Wir haben unseren Zuchtbestand in den vergangenen Jahren stets ein wenig verringert. Unser Ziel für die Zukunft sind nicht mehr als 15 Zuchtpaare.

Dabei handelt es sich zunehmend um in unserem Schlag erfolgreiche Reisetauben, welche nun im Zuchtschlag für gute Nachzucht sorgen sollen und ebenso um Kinder und Geschwister dieser erfolgreichen Reisetauben. Darüber hinaus führen wir in jedem Jahr einzelne neue Zuchttiere von anderen Schlägen zur Probe ein.

Unser eigener Stamm lässt sich inzwischen zurückverfolgen bis in die 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Immer wieder sind in dieser Zeit aus unserer Fabry-Krusenbaum-Linie gute Tauben in Zucht und Reise gefallen. Leider wird es immer schwieriger diese Linie züchterisch noch zu erhalten über die Jahrzehnte. Aber wir versuchen es. So ist beispielsweise unser 2597-18-150, der u.a. 2021 8. bester Altvogel in Westfalen (ca. 3.000 reisende Schläge) wurde, väterlicherseits zurückzuverfolgen über 17 Generationen bis zu den Anfängen hier Mitte der 70er Jahre des vorherigen Jahrhunderts.

Eine tragende Rolle beim Aufbau unseres aktuellen Bestandes spielt unsere Freundschaft zu Dirk de Beer. Über die Jahre haben wir viele Tauben von Dirk bekommen und hier testen können und einige dieser Tiere haben erheblich zum aktuellen Leistungsvermögen unseres Bestandes beigetragen. Diese Tauben gehen allesamt zurück auf Dirks Stammtauben, die NL-105 (Tochter Kleine Dirk), den Gus und den 346, aber ganz besonders auch auf den Jef, aus dessen Nachzucht bei Wolfgang Roeper so viele Olympiatauben gefallen sind.



 

Ergänzt wird dieser Zuchtbestand durch erfolgreiche Tauben von befreundeten Züchtern (Georg und Michl Endress, Forchheim, Thorsten Bornhoff, Dortmund, Karl-Heinz und Michael Stumme, Bad Münder und natürlich um Tauben aus der Taubenzüchterfamilie Mimberg).


Darüber hinaus haben Tauben aus guten Linien von Gaby Vandenabeele eingeführt, die wir nun gezielt mit den Leistungslinien von Dirk de Beer kreuzen. Dabei haben wir uns direkt bei einem Filialschlag von Gaby Vandenabeele mit Tauben verstärkt: bei Annick Goeteyn aus Deinze, die seit einigen Jahren fast ausschließlich mit Vandenabeele-Tauben mit herausragenden Ergebnissen auf der Mittelstrecke in Belgien glänzt.

Als besondere Zuchttäubin hat sich über die Jahre ein Weibchen der leider verstorbenen Züchters Gerhard Meckbach herausgestellt. Das Weibchen mit der Ringnummer 9460-10-2933ist sehr eng gezogen auf den Goudhaantje von Rudi Diels aus Sohn Goudhaantje mal Halbschwester Goudhaantje. Kinder, Enkel und nun auch schon Urenkel dieser Täubin fliegen hervorragend mit vielen, viele Spitzenpreisen und sehr regelmäßig zweistellig. So wurde mit dem 526 beispielsweise ein Sohn dieser Täubin 14. AS-Vogel BRD und bester jähriger Vogel in Westfalen 2020. Ihr Urenkel 573 wurde u.a. 50. As-Vogel BRD und 5. bester jähriger Vogel in Westfalen. Mehrere ihrer Söhne fliegen zweistellig und Spitze. Ihr Enkel 960 fliegt 3x 1. Konkurs. Der bereits genannte 150 ist ebenfalls ein Enkel und wurde, wie schon gesagt, 8. bester Altvogel in Westfalen. In 2022 wird unser 21-26 9. bester jähriger Vogel in Westfalen und 4.bester jähriger Vogel im Regionalverband 412. Er ist auch schon wieder ein Urenkel der 2933.



In der Zucht legen wir Wert auf Tauben, in deren unmittelbarer Abstammung, d.h. bei Eltern oder Geschwistern oder aber maximal bei den Großeltern, absolute Spitze geflogen wurde. Fast alle unsere Zuchttauben haben inzwischen Eltern oder Geschwister, die mit ersten Konkursen und Spitzenpreisen geglänzt haben. Wir züchten lieber aus Tauben, die viele Spitzenpreise errungen haben, als aus Tauben, die zwar hohe Preiszahlen erzielt, aber weniger Spitzenpreise geflog
en haben.