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Sonntag, 03.05.2026
Sascha am 03.05.2026 um 18:34 (UTC)
 Zu unserem zweiten Preisflug wurden unsere Tauben heute bereits um 7.30 Uhr in Hoechstadt an der Aisch aufgelassen. Für unseren Schlag sind das fast exakt 270 Kilometer Entfernung. Ich hatte aufgrund des Windes und des frühen Auflasses einen schnellen Flug erwartet und genau so kam es dann: die ersten Tauben in der RV flogen etwa 1550 m/min. Wie ich dieser Tage schon schrieb: für unsere Vögel ist das selten besonders gut. Gestern beim Einkorben waren sie außerdem sehr aufgedreht und unruhig und so dachte ich mir schon, dass es kein überragender Flug für uns wird.
Die Tauben kamen allesamt genau aus dem Norden zurück. Wir fingen recht spät mir den Preisen an, aber am Ende reichte es, wie schon in der Vorwoche, erneut für 16 Preise (bei 35 eingesetzten Tauben). Mit diesen 45,7 Prozent Reiseleistung erzielen wir unter den 19 Sportfreunden von insgesamt 38 reisenden Schlägen), die in unserer RV ausschließlich mit Witwervögeln reisen, immerhin noch das zweitbeste Ergebnis.
Und da bin ich auch schon bei einem Punkt, der mir immer mehr auffällt und über den man ja auch inzwischen sehr regelmäßig liest in den Fachzeitschriften: Täubinnen fliegen einfach konstanter und besser auf die Dauer und gerade auch bei schwierigem Wetter oder auch bei den Rückenwindflügen.
Das Ganze fängt schon beim Einsatzgeschäft an: die Weibchen legen sich in die Kabinen und ruhen. die Vögel machen in ihrer Mehrheit, wenn man mal um den Kabinenexpress geht und beobachtet, einfach Radau. Wenn die Kabiboxen dann recht dicht besetzt sind - das waren sie bei uns gestern aufgrund des gemeinsamen Transportes mit unserem FG-Partner - dann verbrauchen die Männchen im Korb und in der Kabi-Box schon deutlich mehr Energie als die Täubinnen. Sie trinken dann auch bei Weitem nicht alle, wenn die Boxen mit mehr als 20 Tauben besetzt sind und entwickeln mehr Durst. So kommt halt eins zum anderen.
Insofern war das Ergebnis wirklich nicht schlecht und da bin ich auch zufrieden, selbst wenn die Tauben etwas früher hätten kommen können.
Aber es fehlen erneut zwei jährige Vögel und das geht mir tatsächlich auf die Nerven. Einer der beiden scheint irgendwann in den letzten Wochen mal mächtig vom Greifvogel gejagd worden zu sein, denn er wollte einfach sehr schlecht aus dem Schlag zum Freiflug. Wenn er dann raus war setze er sich, während alle anderen Witwer trainierten, auf den Dachfirst und saß dort oft 10 oder 15 Minuten. Ich dachte erst, dass er verletzt sei, aber irgendwann flog er dann klatschend ab und trainierte auch mit den anderen Tauben mit. Aber auch da war wieder etwas im Kopf nicht ganz richtig.
Die jährigen Tauben machen mir also in diesme Jahr bisher wirklich Sorgen. Egal wie die Ergebnisse am Ende sind: die Tauben sollen nach hause kommen, aber irgendwas ist hier bis jetzt jedenfalls so, dass insbesondere die jährigen Tauben extreme Probleme haben vernünftig heimzukehren.
Abschließend für heute noch kurz etwas zu diesem Flugwochenende: unsere Flugleiter hier haben sich gottseidank nicht verrückt machen lassen von den Wetterprognosen am Mittwoch und Donnerstag. Da hieß es teilweise dass Flüge am Sonntag nicht möglich seien, dass man vorziehen müsse usw. Auch auf der Südwest-Richtung wurde empfohlen die Flüge unbedingt auf den Samstag zu legen. Mit dem Ergebnis dass heute bestes Flugwetter war und das Vorziehen, welches einige RVen und Regionalverbände aufgrund der Vorhersagen durch Wettermanufaktur und FSK oder Oberflugleiter zum Teil durchführt haben, war völlig überflüssig. So geht es fast Woche für Woche. Dieses ganze Modell mit Wettermanufaktur, Flugsicherungskomission, Oberflugleitern und Flugleitern gehört dringend geändert und überdacht. Und v.a. müssen nicht ständig Flüge verlegt werden, weil irgendwann Mitte der Woche ein Wetterbericht irgendeine schlechte Prognose abgibt.
 

Freitag, 01.05.2026
Sascha am 01.05.2026 um 17:04 (UTC)
 Heute habe ich vormittags den Feiertag genutzt und habe zum ersten Mal in meinem Leben drei Tauben bei einem One-Loft-Race abgegeben. Ich hatte im letzten Jahr im September darüber berichtet, dass der Sportfreund Thomas Sprick aus der RV Geseke (Regionalverband 250) ein kleines OLR mit etwa 300 Tauben aufgezogen hatte, die im RV-Jungtier-Programm der RV Geseke gespielt wurden. Beim Finalflug war ich damals vor Ort und es war eine ganz tolle Veranstaltung. Weil das Rennen damals so gut funktioniert hatte und alle Teilnehmer (man darf maximal drei Tauben teilnehmen lassen) so zufrieden waren hat Thomas Sprick mit seinen Mitstreitern auch für dieses Jahr ein Rennen geplant und wieder sollen etwa 300 Tauben an den Start gehen. Obwohl ich kein großer Fan von OLR bin und auch noch nie Tauben zu so einem Wettbewerb abgegeben habe, habe ich für dieses spezielle Rennen drei Tauben angemeldet und habe diese heute dorthin gebracht.
Ich hatte zu diesem Zweck drei Paare extra zu einer etwas anderen Zeit in Einzelboxen angepaart und habe nun jeweils ein Jungtier (jeweils das vermeintliche Weibchen) von diesen Paaren heute zu diesem OLR abgegeben. Ich möchte damit einfach diesen tollen Wettbewerb fördern, denn im vergangenen Jahr war es ein tolles Fest für alle Erwachsenen, aber auch für die Jugendlichen und Kinder waren Hüpfburgen etc. aufgebaut. So soll es auch in diesem Jahr sein und das möchte ich einfach unterstützen. Wenn unsere Jungtauben sich dort irgendwie mal gut zeigen, dann ist es ok. Wenn nicht, dann ist das überhaupt kein Beinbruch.
Unsere Witwervögel haben dann eben noch ihr Training am Haus absolviert. Obwohl es doch recht warm war sind sie prima geflogen. Mehr kann ich für den Preisflug übermorgen nicht tun und ich hoffe, dass sie gut vorbereitet sind. Aber insgesamt hat das RV-Spiel für mich auch viel von seinem Reiz verloren. Ich habe heute einige Daten für die Westfalenmeisterschaft gewälzt, die wir nun im elften Jahr auch in 2026 wieder ausfliegen werden und wenn man sich den Rückgang der Züchterzahlen in den teilnehmenden RVen und Regionalverbänden im zurückliegenden Jahrzehnt ansieht, dann kann man ohnehin nur sagen: "Gute Nacht deutscher Brieftaubensport!" Es ist wirklich ein Desaster und wir machen allesamt Jahr für Jahr einfach so weiter als wenn nichts wäre und ändern überhaupt nichts und versuchen weiter einen "toten Gaul" zu reiten.
 

Donnerstag, 30.04.2026
Sascha am 30.04.2026 um 17:36 (UTC)
 Wenn wir an der Nordsee im Urlaub sind, dann mag ich es sehr gerne am Strand, in den Dünen oder auf dem Deich herumzulaufen und mir richtig den Wind um die Nase wehen zu lassen. Hier bei uns erinnerte mich heute und in den letzten Tagen der recht böige Wind auch an unsere Nordseeurlaube. Wenn die Tauben dann Freiflug haben befürchte ich von Zeit zu Zeit, dass sie sich bei dem böigen Wind verletzten, weil sie irgendwo anschlagen. Aber meistens ist es doch so, dass man beobachtet, dass die Tauben im Freiflug es lieben mit dem Wind zu spielen, sich treiben zu lassen, schnell gegen den Wind zu fliegen und dann mit viel Tempo Kurven zu schlagen und wieder in die andere Richtung zu fliegen. Besonders heute war wieder so ein Tag an dem die Witwervögel sich so benahmen.
Auch für das kommende Flugwochenende ist teilweise wieder recht starker Wind angesagt auch wenn er im Vergleich zu heute wohl etwas die Richtung verändern wird. Wir setzen am Samstag Abend für unseren Flug über 270 KM am Sonntag ein und müssen erst einmal abwarten wie sich das Wetter für Sonntag entwickelt und auch der Wind. Wenn Tauben erst einmal richtig in der Saison sind und eingeflogen, dann macht ihnen auch recht böiger Wind nichts aus, aber zu Saisonbeginn tun sich besonders die jährigen Tauben und da insbesondere die Männchen doch oftmals schwer, wenn der Wind sie von hinten oder seitlich von hinten über das Ziel hinaus bläst. Auch das müssen die Tauben lernen, aber es kommt bei solchen Bedingungen dann doch auch immer mal wieder zu Verlusten.
Der Vorteil an dem recht böigen Wind hier am Haus ist allerdings, dass man fast sicher sein kann, dass der Habicht nicht angreift, denn bei böigem Wind hat er eigentlich keine Chance Tauben zu schlagen. So hat alles seine Vor- und Nachteile.
Insgesamt merke ich dass die Witwer nun langsam in ganz gute Form kommen und muss für den 2. Preisflug am kommenden Sonntag eher schauen, dass sie nicht überdrehen und zu wild sind. Unsere Tauben tun sich eigentlich seit je her bei hohen Fluggeschwindigkeiten, wie wir sie für Sonntag erwarten können, eher schwer. Wenn ich es mir aussuchen könnte, dann würde ich mir ein Reisejahr wünschen in dem der Wind Woche für Woche von Vorne als Gegenwind kommen würde. Bei solchen Verhältnissen schneiden wir eigentlich meistens recht gut ab.
Es gibt Sportfreunde, die sagen, dass man bei angesagtem Rückewind und zu erwartender hoher Fluggeschwindigkeit die Tauben leichter und eventuell auch knapper füttern soll. Es gibt wenige Dinge, die sich im deutschen Brieftaubensport so über die Jahrzehnte gehalten haben, wie dieser Unsinn. Eine Taube fliegt nicht einen Meter weniger weit über das Ziel hinaus weil man sie leichter oder knapper füttert. Sie kehrt auch nicht früher um, weil man sie etwas weniger gehaltvoll füttert. Im Gegenteil: es ist eigentlich besser wenn eine Taube, beispielsweise aus Unerfahrenheit, zu weit über das Ziel hinaus geflogen ist, auch noch körperlich ein bißchen was zuzusetzen hat und dann nach hause fliegen kann.
Ich glaube übrigens auch, dass man Tauben, die mehrfach bei sehr hohen Fluggeschwindigkeiten in die Spitze der Preisliste fliegen können, gut im Auge behalten sollte, auch wenn sie vielleicht bei schwereren Bedingungen nicht so gut ihre Preise fliegen. Tauben, die bei schnellen Flügen mehrfach vorne sind haben aus meiner Sicht eine besonders gute Orientierung und aus solchen Tieren mal Junge zu züchten lohnt sich doch recht häufig.
 

Mittwoch, 29.04.2026
Sascha am 29.04.2026 um 19:19 (UTC)
 Auch heute haben unsere Witwervögel wieder sehr ordentlich trainiert. Das Trainingsverhalten insgesamt unterscheidet sich schon von früheren Zeit, in denen die Vögel zwei Mal täglich Freiflug erhielten. Sie trainieren aktuell bei ein Mal Freiflug länger und intensiver. Andererseits: wenn ich es zeitlich schaffen würde und die Umstände entsprechend wären, dann würde ich immer hingehen und den Witwervögeln zwei Mal am Tag Freiflug geben. Einfach weil es meiner Ansicht nach für den Stoffwechsel der Witwervögel besser ist. Sie fliegen am Ende nicht mehr pro Tag, aber sie fressen noch etwas besser. Und viel fressen ist mit Blick auf ein langes und anstrengendes Reisejahr wohl immer das Wichtigste.
Im Zuchtschlag liegt nun die zweite Runde Jungtauben geringt und wohlgenährt in ihren Nestern. Es gab bei der zweiten Zucht nur ein Ei was nicht ausgefallen ist. Alle anderen Jungtiere sind gut geschlüpft und jetzt auch schon gut gewachsen. Mehrere Weibchen haben nun schon ihr drittes Gelege in der Schale liegen. Einige Jungtauben werde ich noch aufziehen zum Abgeben auf Gutscheine etc. Die anderen Paare werden erst einmal getrennt und in Kürze setze ich dann noch einmal einzelne Paare in Linie oder Inzucht zusammen um mir ganz gezielt einige, wenige Zuchttauben für die nächsten Jahre zu züchten. Gerade wenn man in Linie oder Inzucht züchtet finde ich es immer sehr spannend wie sich die Jungtiere später körperlich entwickeln. Hin und wieder hat man dann Tauben, die nicht wirklich schön sind, aber ab und an auch in der Hand nahezu perfekte Tauben.
In der Zeit der Trennung bekommen die Zuchttauben übrigens eine einwöchige "Kur" mit Usnea-Plus von Bonypharma. Durch die Gabe dieses Produkts sind die Tauben dann bei einer erneuten Paarung praktisch trichomonadenfrei und in einer wirklich sehr guten Verfassung.
 

Dienstag, 28.04.2026
Sascha am 28.04.2026 um 19:00 (UTC)
 Die neue Woche hat gerade erst angefangen und schon gehen hier und da die ersten Diskussionen wieder los: müssen wir den nächsten Flug vielleicht auf Samstag vorziehen? Wie wird das Wetter am kommenden Wochenende? Die Wettervorhersagen sind seit Wochen und Monaten so ungenau, dass es gar nicht lohnt vor Mittwoch Abend überhaupt darüber zu sprechen wie das Wetter am nächsten Flugwochenende wird. Und selbst am Mittwoch Abend sind die Vorhersagen für Samstag oder Sonntag noch extrem ungenau. Ich hoffe nur, dass bei uns nicht jetzt schon wieder auf dem zweiten Preisflug die Verschieberei losgeht. Leider ist es im deutschen Brieftaubensport inzwischen so, dass Flugleiter schon dazu tendieren Flüge zu verlegen, wenn die Möglichkeit besteht, dass an einem Tag vielleicht einige Tropfen Regen in der Strecke fallen oder die Sicht mal nicht ideal ist.
Am Sonntag Abend nach dem Flug habe ich erstmals in dieser Saison den Konditionssirup von Dr. Marien eingesetzt und mit Mineralpulver über das Futter gegeben. Ob es daran lag weiß ich nicht, aber die Vögel haben heute Abend fast genau eine Stunde mit hohem Tempo trainiert. Das war schön anzusehen. Allerdings gehen doch immer zwei, drei Vögel aus dem Schwarm früher auf das Dach. Das sind allesamt Vögel, die in diesem Jahr oder auch in der letzten Saison vom Greifvogel verletzt wurden. Es ist wirklich schwierig solche Tauben noch einmal richtig in sehr gute Verfassung zu bekommen. Ansonsten tut den Witwervögeln natürlich die Sonne und die Wärme in unseren Dachbodenschlägen gut und auch, dass sie gestern und heute endlich einmal zwei Tage hintereinander ohne Angriffe durch Greifvogel am Haus fliegen konnten.
Man merkt wie sie dabei einfach in bessere Form kommen auch wenn es nachts noch recht kalt ist. In unserem Dachbodenschlägen ist es aber auch nachts immer noch etwas angenehmer und wärmer als in Gartenschläghen, wie sie die meisten Züchter haben.
Ich bin weiter der Meinung: wenn wir jetzt irgendwann mit den Vorflügen beginnen und die Preisflüge dann in ganz Deutschland etwa Mitte Mai starten würden, dann wäre das für alle Beteiligten, bis auf einige wenige überehrgeizige Sportfreunde, deutlich besser und besonders für die Tauben wäre es ein großer Fortschritt.
Ich kann dabei immer nur an das Coronajahr 2020 erinnern wo es genau so abgelaufen ist, weil wir nicht eher reisen durften und es funktionierte herausragend gut in ganz Deutschland mit wenigen Verlusten und vielen, vielen glatten Flügen.
 

Montag, 27.04.2026
Sascha am 27.04.2026 um 05:58 (UTC)
 Nun liegt der erste Preisflug der Saison hinter uns. Insgesamt ist er für die meisten Schläge wohl recht glatt verlaufen mit wenigen fehlenden Tauben. Persönlich bin ich teils zufrieden mit dem Verlauf für uns und teils nicht so zufrieden. Die Tauben wurden um 9.55 Uhr in Würzburg aufgelassen (für unseren Schlag sind das fast genau 230 KM) und die ersten Tiere kamen nach weniger als drei Stunden Flugzeit hier zuhause an. Schon bei unserem ersten Vogel, der zuhause anflog, merkte ich wie nervös die Tiere teilweise sind. Er flog schön an, drehte noch eine Runde, landete und als eine Ringeltaube vorbei flog schreckte er auf, flog nochmals los, drehte noch zwei, drei Runden und landete dann und ging in den Schlag. Er belegt am Ende bei 1.134 Tauben den 19. Konkurs was absolut ok ist. Die nächsten Tauben kamen dann recht flott, sodass von unseren 37 eingesetzten Witwern 15 Tauben in den Preisen waren bis zur Hälfte der Preisliste. D.h. unsere 15. Preistaube flog noch knapp unter 50 As-Punkte. Soweit war das also sehr gut und zufriedenstellend. Dann aber begannen die Pausen und Lücken. Nur noch eine weitere Taube kam in die Preise, ein weiterer Vogel steht als vierte Taube knapp unter den Preisen. Es fehlten dann zunächst noch einige Tauben, aber sie kamen weiter nach bis noch zwei Vögel fehlten (ein Zweijähriger und ein Jähriger) und diese beiden sind leider bis zum heutigen Morgen nicht aufgetaucht. Erklären kann ich mir das nicht so recht. Stattdessen piepte unser Tipes-Gerät als ich gerade im Schlag war und ein jähriger Vogel sprang ein, der noch vom ersten Vorflug fehlte. Ich hatte über ihn geschrieben. Er war im vergangenen Jahr auf der Jungreise schon früh auf den Vorflügen ausgeblieben, wurde gemeldet und ich hatte ihn abgeholt und wieder aufgepäppelt, aber nicht mehr gereist. Dann fehlte er wieder vom ersten Vorflug und gestern kehrte er dann zurück. Was soll ich mit dieser Taube machen? Ihn jetzt zu reisen macht keinen Sinn zumal er auch etwas brauchen wird bis er wieder in sehr guter körperlicher Verfassung ist. Die einzige Möglichkeit scheint mit ihn mit den Jungtauben zu reisen. Aber ob der Aufwand lohnt?
Insgesamt war gestern das Ergebnis unserer jährigen Vögel nicht gut, während die alten Tauben doch gut gekommen sind. Das wird hoffentlich mit der Zeit besser werden. Es wundert mich aber auch nicht, denn in Anbetracht der Umstände hier in den letzten Wochen seit dem ersten Freiflug haben besonders die jährigen Vögel doch arge Schwierigkeiten ruhig und selbstbewusst zu werden und in Flugverfassung zu kommen.
Gestern erfolgte der Start unserer Tauben gemeinsam mit den Tauben der RV Sauerland. Eigentlich war der Wind recht schwach, aber die nordöstlichen Winde haben dann wohl doch dazu geführt, dass die Tauben zu einem Teil weit südwestlich eingeflogen sind. Der Schlag, der die schnellste Taube in der Fluggemeinschaft hat liegt knapp 40 KM südwestlich von uns hat aber in der Vermessung nur 17 KM weniger und konstatiert die Taube aber 21 Minuten früher als wir selbst. Auch die weiteren frühen Tauben in der FG fallen fast ausschließlich weit im Südwesten. Das ist nicht schlimm und auch völlig normal wenn Tauben in einer Konkurrenz fliegen, die eine so große Fläche aufweist. Aber die Tiere müssen es halt wieder lernen und besonders die jährigen Tauben brauchen da sicherlich noch eine Zeit bis sie es verstanden haben. Der 1. Konkurssieger in unserer RV liegt übrigens fast 60 KM entfernt vom schnellsten Schlag der FG. Es ist wichtig dass die Tauben lernen sich über die Ausdehnungen zu orientieren. Aber es ist in Anbetracht der kurzen Vorbereitungszeit und der ständigen Angriffe durch Greifvögel wirklich nicht einfach für die Tiere und so kommt es hier und da dann doch zu Verlusten oder Tauben, die erst deutlich später wieder kommen.
 

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