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Montag, 11.05.2026
Sascha am 11.05.2026 um 05:41 (UTC)
 Gestern Vormittag telefonierte ich einige Zeit vor dem Eintreffen der Tauben vom dritten Preisflug mit einem Sportfreund aus unserer RV. Er fragte irgendwann: "Wann rechnest du mit den Tauben?" Ich antwortete: "So kurz nach halb 12 Uhr" - genauso kam es dann: um 11.35 Uhr nach exakt dreieinhalb Stunden Flugzeit flogen hier die ersten beiden Vögel an. Sehr schnell kamen dann die nächsten Tauben und innerhalb von fünf Minuten konstatierten wir 13 unserer 33 gesetzten Tauben.
Und nun stehe ich einfach vor einem großen Rätsel und weiß einfach nicht was hier mit den Tauben los ist.
Die Tauben waren letzte Woche wirklich gut in Form, trainierten gut, waren beim Einsetzen sehr gut in der Hand und alles war so wie man sich das vorstellt. Die 13 Tauben haben wir bis zu etwa einem drittel der zu vergebenden Preise in der Preisliste. D.h. die 13. Taube macht noch deutlich über 60 As-Punkte. Besser geht es aus meiner Sicht kaum. Aber dann reißt es ab und nur noch eine weitere Taube kommt in die Preise. Auch das ist kein Beinbruch. So etwas passiert. Schnell fehlten nur noch fünf Tauben. Doch dann kamen über den ganzen Nachmittag nur noch zwei der fehlenden fünf Tauben nach hause. Es fehlen nun noch ein sehr guter dreijähriger Vogel (auf diese Taube hätte ich eine Bank gesetzt so gut war sie in Form) und wieder zwei jährige Vögel. Ich kann mir einfach nicht erklären warum hier trotz guter Verfassung und ordentlichen Ergebnissen jede Woche Tauben fehlen. Kein anderer Schlag unserer RV hatte so schnell mehr als ein Drittel seiner eingesetzten Tauben in der Uhr. Die Tiere kommen wie an der Schnur, dann plötzlich wird es dünn und abends fehlen Tauben. Ich weiß nicht was hier los ist und mich frustriert das sehr.
Nachmittags sprach ich mit einem Züchter, der gestern auch sehr gut seine Tauben bekommen hatte. Auch ihm fehlten noch etwa 10 Prozent seiner Tauben. Er reist beide Geschlechter und es fehlten fast nur Männchen. Er wusste sich das auch nicht zu erklären. Andere Sportfreunde haben aber jede Woche sehr schnell ihre Tauben zuhause und zwar unabhängig davon wie sie die Tauben in die Preisliste bekommen. Was ist das?
Gestern abend erreichten mich noch Fotos aus unserer RV von Sportfreunden, die eine oder mehrere verletzte Tauben zu beklagen haben. Allesamt vom Greifvogel angerissen. Teilweise haben sie ihre Tiere alle zuhause, aber dann eben mehr oder weniger stark verletzt. Das ist fast die einzige Erklärung, die ich für das Fehlen unserer Tauben habe.
Ich hatte in dem Telefonat gestern morgen mit dem Sportfreund noch gesagt, dass es inzwischen aus meiner Sicht ein großes Problem ist, dass unser Regionalverband auf unserer Flugroute am Sonntag inzwischen fast der einzige Regionalverband ist, der Tauben reist. Alle anderen reisen samstags.
Die Greifvögel und v.a. die Wanderfalkenüberpopulation kann sich bei der Jagd fast ausschließlich auf unsere Tauben konzentrieren. Gerade im Raum Nürnberg bis Würzburg scheinen große Mengen an Wanderfalken unterwegs zu sein. Der einzige Regionalverband, der gestern noch Tauben in diesr Strecke gestartet hat war der Regionalverband 403 in Schlüsselfeld. Aber da waren unsere Tauben bereits durchgezogen. D.h. auf der mehr als 300 Kilometer langen Strecke waren die Tauben unseres Regionalverbandes praktisch die einzigen Tiere, die unterwegs waren.
Ob das nun zu den Verlusten und fehlenden Tauben geführt hat weiß ich nicht. Es ist nur eine Vermutung. Aber anders - und auch mit Blick auf die verletzten Tauben bei so manchem Züchter - kann ich es mir langsam nicht mehr erklären, dass hier die Tauben eigentlich sehr gut fliegen, aber dann plötzlich praktisch nichts mehr kommt und immer welche fehlen. So macht es jedenfalls wenig Spaß. Auf Preise in der Liste kann man verzichten. Daran kann man arbeiten. Aber wenn ständig Tiere fehlen, dann ist das sehr frustrierend. Wenn ein 3-jähriger Vogel in super Verfassung fehlt, dann weiß ich doch was da wieder passiert ist. Für unsere Tauben ist das alles irgendwie nur noch ein Spießrutenfliegen. Abgesehen davon meine ich festzustellen, dass sich besonders die Männchen jedes Jahr schwerer tun. Warum das so ist kann ich auch kaum erklären. Aber bei den Sportfreunden, die Täubinnen reisen, scheint es im Schnitt deutlich weniger Verluste zu geben. Auch das ist aber nur eine Annahme, die man mal anhand von Zahlen überprüfen müsste.
 

Sonntag, 10.05.2026
Sascha am 10.05.2026 um 05:16 (UTC)
 Gestern vormittag wollte ich mir hier in der Gegend einen Auflass des Regionalverbandes 501 ansehen, der mit zwei Kabis in Anröchte, nur wenige Kilometer von mir entfernt stand.Ich bin dann gegen 9 Uhr bei bestem Wetter dorthin gefahren und habe mich ein wenig mit einem der Fahrer dort unterhalten und er sagte mir, dass er auch gerne auflassen würde, aber in der Heimat sei das Wetter noch nicht gut. Mir war das so gar nicht bewusst, aber als ich auf die Wetterkarten im Handy schaute, da konnte ich schon verstehen, dass der zuständige Flugleiter des Regionalverbandes 501 vorsichtig war, denn im Zielbereich der Tauben waren doch teilweise die Sichten nicht so gut. So bin ich dann nach einem netten Gespräch mit dem Fahrer wieder gefahren, denn ich hatte noch andere Dinge zu erledigen. Wie ich später sehen konnte wurden die Tauben erst gegen 11 Uhr aufgelassen. Ich hoffe der Flug ist dann gut verlaufen. Persönlich würde ich aber jedem Verantwortlichen, der dort Tauben auflassen möchte raten nicht nach Anröchte, sondern nach Uelde zu fahren. Zwischen beiden Auflassplätzen liegen nur Luftlinie etwa 6 KM von Nord nach Süd und der Auflassplatz in Uelde ist insgesamt noch etwas besser und auch etwas leichter anzufahren.





Unsere Tauben stehen zum dritten Preisflug aktuell in Lauf an der Pegnitz. Ich denke, dass sie so gegen 8 Uhr herum aufgelassen werden, wenn es etwas wärmer geworden ist. Das Wetter scheint gut zu sein. Für unseren Schlag sind es etwa 310 KM Entfernung.
Gestern nach dem Einsatzgeschäft wurden in unserer RV noch einige Jungtauben und Gutscheine verkauft bzw. versteigert, die Züchter unserer Reisevereinigug gestiftet hatten. Für kleines Geld können die Sportfreunde dort neue Hoffnungsträger kaufen und durch die Einnahmen finanziert unsere Reisevereinigung dann Ehrenpreise, die Woche für Woche auf den Flügen ausgeflogen werden. Mal auf den 100.sten Konkurs, mal für den letzten Sportfreunde, der in der Preisliste seine 1. Taube platziert, mal für den 1. Konkurs usw. Die Ehrenpreise werden unter den Züchtern dadurch gut verteilt. Ich hatte auch eine Taube gestiftet und musste dann aber ebenfalls wieder früh fahren, da ich noch einen Termin hatte. Da ist beruflich in der Regel jedes zweite Wochenende arbeiten muss ist mein freies Wochenende leider immer sehr vollgepackt mit diversen Terminen.
Gestern morgen habe ich schnell fast die komplette zweite Runde der Jungtauben abgesetzt. Sie sollen nun in der einen Hälfte des Jungtierschlages schnell lernen zu fressen und zu trinken und dann möchte ich sie relativ zeitnah mit der ersten Runde zusammen laufen lassen um mir die Arbeit beim Herauslassen usw. zu erleichtern.
 

Samstag, 09.05.2026
Sascha am 09.05.2026 um 04:59 (UTC)
 Heute am späten Nachmittag setzen wir unsere Tauben zum dritten Preisflug ab Lauf an der Pegnitz ein. Das Wetter sollte morgen gut werden. Heute sind ist das Wetter ebenfalls prima und die meisten Kabis sind heute schon unterwegs und stehen an ihren Auflassorten.
Unsere Witwervögel haben gestern abend noch ordentlich trainiert und sie fressen derzeit auch sehr gut und mit großem Appetit. Die Form scheint gut zu sein, aber ob es dann auch morgen für ein gutes Ergebnis reicht weiß ich schlecht einzuschätzen. Insgesamt denke ich allerdings dass die Tauben gut vorbereitet sind.
Gestern gab es noch einmal eine Meldung unseres Verbandes über das Auftreten der Newcastle-Krankheit bzw. Paramyxo-Infektionen im Land Brandenburg. Dort dürfen aktuell leider keine Tauben eingesetzt oder aufgelassen werden. Besonders das Verbot des Einsetzens ist für die betroffenen Sportfreunde und RVen dort selbstverständlich eine Katastrophe. Auflässe kann man so organisieren, dass man die Starts auf Auflassorte ausserhalb des Landes Brandenburg verlegt. Aber wenn das Einsetzen nicht möglich ist, dann hat mein ein echtes Problem.
Das ganze Dilemma zeigt sich heute dann aber auch darin, dass heute nun Kabis am Rand von Brandenburg, also im Bundesland Berlin beispielsweise zum Auflass stehen. Berlin liegt mitten in Brandenburg und dort kann man dann starten, in Brandenburg selbst aber nicht. So ist es leider im deutschen Behördendschungel.
Was aber v.a. als Lehre aus der aktuellen Situation für uns Brieftaubenzüchter bleiben sollte ist, dass man sich darum kümmert, dass der eigene, gesamte Bestand gegen Paramyxo geimpft ist und die Impfung auch jährlich wiederholt wird. Darüber hinaus ist es wirklich wichtig darauf zu achten, dass hinzugeholte Tauben entweder bereits geimpt sind oder aber sofort geimpft werden.
Ein Sportfreund berichtete mir in dem Zusammenhang gestern, dass seine Jungtauben Anzeichen der sogenannten Jungtierkrankheit zeigen. Er hatte sich auch vor einiger Zeit einige Jungtiere von anderen Schlägen geholt und er hat die gesamte Jungtaubenmannschaft dann am vergangenen Wochenende impfen lassen gegen PMV/Rota. Nun fielen mehrere Jungtiere durch schlechten Kot und etwas apathisches Verhalten auf. Interessanterweise hatte ich am Tag zuvor noch mit Dr. Dennis Rubbenstroth, der ja immernoch zur Jungtaubenkrankheit forscht, genau über solch einen Fall aus früheren Jahren, der mir bekannt ist, gesprochen. Es steht zu vermuten, dass durch das Zusammenführen der Jungtauben aus verschiedenen Beständen unterschwellig Infektionen in den Bestand getragen werden und dann in einen latent infizieten Bestand hinein geimpft wird und es dann zu Erkrankungsfällen kommt.
Die Impfung bietet da durchaus einen guten Schutz und wenn man relativ zeitnah zur Anpaarung auch die Zuchttauben gegen PMV/Rota (besonders die Zuchtweibchen) impft, dann hat man über die Weitergabe der Antikörper über das Ei eine recht große Wahrscheinlichkeit, dass man die sogenannte Jungtaubenkrankheit nicht in seinem Bestand beklagen muss.
Unsere Jungtauben der ersten Zucht sind bereits ein Mal gegen PMV/Rota geimpft. Sobald die letzten Jungtiere der zweiten Zucht abgesetzt sind wird die erste Runde das zweite Mal geimpft und gleichzeitig auch die zweite Zucht. Diese zweite Impfung wird dann drei Wochen später auch nochmals wiederholt. Mit diesem Vorgehen sind wir die letzten sieben Jahre hervorragend gefahren und hatten keine Jungtaubenkrankheit im Bestand. Und ich kann sagen dass wir einer der ersten Schläge, wahrscheinlich sogar der erste Schlag waren, der in Deutschland überhaupt gegen die Jungtierkrankheit geimpft hat.
Diese Impfungen gegen Paramyxo und Rota sind wichtiger als alle anderen Impfungen, denke ich. Wer obendrein noch gegen Salmonellen impfen will oder Pocken, der macht da sicherlich auch einiges richtig. Weitere Impfungen wie Paramyxo-Herpes-Adeno (PHA) oder Circoviren oder Mycoplasmen und was es da sonst noch alles so gibt, erscheinen mir allerdings weitgehend nutzlos und überflüssig.
 

Donnerstag, 07.05.2026
Sascha am 07.05.2026 um 18:03 (UTC)
 Am kommenden Sonntag steht nun schon der dritte Preisflug der Saison auf dem Programm. Für uns geht es nach Lauf an der Pegnitz. Es ist der erste 300-Kilometer-Flug des Reisejahres geplant. Wenn die Saison ein Mal läuft, dann geht es alles so schnell. Die Zeit rennt. Die Tage sind neben Arbeit und Familie jetzt wirklich gefüllt mit der Beschäftigung mit den Tauben. Die Zuchttauben und die Witwerweibchen müssen versorgt werden, am Wochenende setze ich die zweite Runde Jungtiere ab, die erste Runde Jungtauben hat Freiflug und muss wieder hereingerufen werden, dann gehen die Witwervögel in den Freiflug und werden anschließend gefüttert. Obwohl ich mich aktuell gar nicht viel mit den Reisetauben beschäftige - das müsste eigentlich etwas mehr sein - geht doch für das Hobby eine Menge Zeit drauf. Da spielt es auch am Ende kaum eine Rolle wieviele Tauben man in den einzelnen Abteilen hält. Füttern ist füttern, Sauber machen ist sauber machen und die Tiere beim Freiflug beobachten bleibt auch gleich ob 20, 40 oder 80 Tauben in der Luft sind. Letztlich hätte ich gerne noch etwas mehr Zeit um mich mit den Tauben individuell etwas mehr zu befassen, aber das ist nicht drin. Wenn aber dann zumindest die Gefahr durch die Greifvögel aktuell abgenommen hat, dann macht es bei allem Stress einfach auch Spaß mit den Tauben - unabhängig von den Ergebnissen auf den Preisflügen. Das einzige was mich stets stört sind die Verluste auf den Flügen. Daran werde ich mich nie gewöhnen.
Vom Flugverhalten denke ich, dass unsere Witwervögel insgesamt sehr gut in Form sind. Sie trainieren sehr ausdauernd und fliegen auch mit gutem Tempo und auch das Benehmen im Schlag wird nun zusehends besser. Sie wirken dann ruhiger und selbstbewusster. Ein jähriger Vogel ist immernoch sehr ängstlich beim Herauslassen. Ich weiß aber nicht wie ich seine Nervosität abstellen kann. Er ist auf den beiden Preisflügen auch jeweils sehr spät wieder gekommen. Ich hoffe dass er die nächsten Flüge einfach übersteht und wiederkommt und dann mit der Zeit ruhiger wird. Aber es besteht leider auch immer die Gefahr dass so eine Taube schnell verloren geht.
Auch am kommenden Sonntag scheinen unsere Tauben wieder leichten Rückenwind aus östlichen Richtungen zu bekommen. Mir gefällt das nicht, aber ich kann es auch nicht ändern. Die Fütterung verändere ich deswegen nicht. Ich halte mich da weiterhin an den Plan der Firma Matador und die Tauben bekommen auch immer satt zu fressen. Die Saison ist lang und irgendwann kommen auch Flüge, die den Tauben deutlich mehr abverlangen als die bisherigen Rückenwindflüge und dann kann ich nicht plötzlich damit anfangen die Tauben "aufzufüttern". Was ich auf aber auf jeden Fall schon feststellen kann in diesem Jahr: das Futter wird ausgezeichnet gefressen. Es bleibt nichts liegen und die Tauben sortieren keine Körnersorten aus. Das ist für mich ein Zeichen dass die Qualität des Futters stimmt.

 

Mittwoch, 06.05.2026
Sascha am 06.05.2026 um 18:19 (UTC)
 Zu meiner Freude und Überraschung haben die ersten Aufenthalte unserer Jungtauben im Freien bisher gut funktioniert. Gestern abend, als ich vom Spätdienst kam, waren alle Jungtiere wieder im Schlag. Auch heute nach dem Freiflug waren bis auf eine Jungtaube alle wieder drin. Das eine Jungtier saß eben in der Nähe der Ausflüge unserer Witwer auf dem Dach und als ich rief wollte es mich im Garten anfliegen. Die Ausflüge sind noch geöffnet und "auf Fang" sodass sie einspringen kann. Vielleicht bringt sie auch eine Nacht im Freien zu. Aber morgen wird sie dann sicherlich irgendwann hereinkommen.
Heute hat es hier den ganzen Tag über geregnet. Für die Natur ist das nach dem trockenen April sicherlich gut. Unsere Witwervögel hat der Regen nicht gestört und sie haben am Abend fast auf die Minute genau eine Stunde im leichten Regen geflogen. Das hat mir sehr gut gefallen nachdem sie gestern aus Zeitgründen keinen Freiflug bekommen hatten. Wenn ich arbeiten bin werden sie weiterhin zu einer Mahlzeit über die elektrischen Futterautomaten versorgt und das gefällt mir weiter prima. Pünktlich auf die Minute bekommen sie ihr Futter und diese Regelmäßigkeit ist, so denke ich, doch gut für die Tauben. Nach dem Freiflug füttere ich sie dann aus der Hand im gemeinsamen Trog und später bekommen sie dann noch eine Kleinigkeit in ihren Zellennäpfen. So sind sie etwas zahmer und bekommen auch mehr Bindung an ihr Revier.
Ich füttere in diesem Jahr, darüber hatte ich bereits geschrieben, die Mischungen der Firma Matador. Bei Youtube gibt es nun ein Interview, dass der niederländische Sportfreund Falco Ebben (Pigeon Pixels) mit Willen Mulder geführt hat, zu sehen. Willem Mulder hat für die Firma Matador viele Futtermischungen entwickelt. U.a. auch jene Mischungen, die wir in diesem Jahr wieder hier verwenden. Das Interview ist wirklich interessant. Allerdings ist es auf niederländisch geführt. Man kann es sich aber mit Untertiteln verständlicher gestalten, Hier geht es zu diesem Interview:

In gesprek met Willem Mulder: ‘Het driefasensysteem is ontstaan in de praktijk’
 

Dienstag, 05.05.2026
Sascha am 05.05.2026 um 14:06 (UTC)
 Über positive Rückmeldungen zu unseren abgegebenen Tauben freue ich mich immer sehr. Nachdem Sportfreund Thorsten Bornhoff am vorletzten Wochenende einen ersten Konkurs in der Fluggemeinschaft gegen mehr als 3.000 Tauben mit einem Sohn eines Vogels geflogen hat, den er von uns erhalten hatte, erhielt ich nun auch wieder schöne Ergebnisse vom zurückliegenden Wochenende berichtet.
Der Sportfreund Markus Kempkensteffen fliegt den 1. Konkurs in der RV Gütersloh und Umgebung gegen 1.400 Tauben (gleichzeitig der 5. Konkurs in der Fluggemeinschaft fgegen mehr als 5.000 Tauben) . Der Siegervogel stammt aus einer Täubin, die wir selbst bei uns als Jungtier gereist haben und die Markus dann von uns bekommen hat. Die Täubin ist ein Halbgeschwister zu dem Vogel aus dem Thorsten seinen Siegervogel gezüchtet hat.
Am vergangenen Freitag fand außerdem der Endflug beim Algarve Great Winter Race statt. Das ist ein One-Loft-Race in Portugal und das Finale ging für die Tauben über eine Distanz von 540 KM. Zu Beginn waren dort mehr als 2.000 Tauben am Start und zum Endflug wurden noch mehr als 1.300 Tiere eingesetzt. Der Sporfreund Michael Kemper belegt dort mit einer Täubin abschließend den 12. Platz in der As-Tauben-Wertung über alle sieben Preisflüge von 120 bis 540 KM. Seine Täubin konnte sich auf allen sieben Flügen in den Preisen platzieren. Er hat sie gezüchtet aus seinem Stammvogel, den er gepaart hat an eine Täubin aus unserem Zuchtschlag, die wiederum eine Halbschwester zu den beiden oben beschriebenen Tauben ist. D.h. innerhalb von nur zwei Wochen fliegen drei Kinder aus Halbgeschwistern aus unserem Schlag so schöne Ergebnisse ein. Das freut mich wirklich außerordentlich für diese Sportfreunde.
In unserem Schlag versuche ich nun endlich den Jungtauben der ersten Zucht Freiflug zu geben. Aufgrund der Greifvogelsituation geschieht das aktuell etwa drei Wochen später als in anderen Jahren. Da vor unserem Jungtierschlag kein Gewöhnungskäfig o.ä. angebracht ist und die Jungtiere nur durch das Dachfenster schauen können tun sie sich recht schwer damit wieder in den Schlag zu gehen und einige Tiere fliegen auch direkt hoch und man sieht sie dann eine Weile nicht mehr. Ich bin gespannt wie viele nach einer Woche Freiflug schließlich noch da sind. Hätten wir die Möglichkeit die Tiere in einer Voliere zu gewöhnen wäre das etwas einfacher, aber das geht auf unserem Hausboden leider nicht. Es muss nun in diesem Jahr so gehen und wenn die Tiere ein bisschen Grips im Kopf haben, dann werden sie sich schon irgendwie wieder einfinden. Das hoffe ich zumindest.

 

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