Brieftauben Mimberg

NEUIGKEITEN

Brieftauben-Mimberg bei Facebook *Klick*
Mittwoch, 06.05.2026
Sascha am 06.05.2026 um 18:19 (UTC)
 Zu meiner Freude und Überraschung haben die ersten Aufenthalte unserer Jungtauben im Freien bisher gut funktioniert. Gestern abend, als ich vom Spätdienst kam, waren alle Jungtiere wieder im Schlag. Auch heute nach dem Freiflug waren bis auf eine Jungtaube alle wieder drin. Das eine Jungtier saß eben in der Nähe der Ausflüge unserer Witwer auf dem Dach und als ich rief wollte es mich im Garten anfliegen. Die Ausflüge sind noch geöffnet und "auf Fang" sodass sie einspringen kann. Vielleicht bringt sie auch eine Nacht im Freien zu. Aber morgen wird sie dann sicherlich irgendwann hereinkommen.
Heute hat es hier den ganzen Tag über geregnet. Für die Natur ist das nach dem trockenen April sicherlich gut. Unsere Witwervögel hat der Regen nicht gestört und sie haben am Abend fast auf die Minute genau eine Stunde im leichten Regen geflogen. Das hat mir sehr gut gefallen nachdem sie gestern aus Zeitgründen keinen Freiflug bekommen hatten. Wenn ich arbeiten bin werden sie weiterhin zu einer Mahlzeit über die elektrischen Futterautomaten versorgt und das gefällt mir weiter prima. Pünktlich auf die Minute bekommen sie ihr Futter und diese Regelmäßigkeit ist, so denke ich, doch gut für die Tauben. Nach dem Freiflug füttere ich sie dann aus der Hand im gemeinsamen Trog und später bekommen sie dann noch eine Kleinigkeit in ihren Zellennäpfen. So sind sie etwas zahmer und bekommen auch mehr Bindung an ihr Revier.
Ich füttere in diesem Jahr, darüber hatte ich bereits geschrieben, die Mischungen der Firma Matador. Bei Youtube gibt es nun ein Interview, dass der niederländische Sportfreund Falco Ebben (Pigeon Pixels) mit Willen Mulder geführt hat, zu sehen. Willem Mulder hat für die Firma Matador viele Futtermischungen entwickelt. U.a. auch jene Mischungen, die wir in diesem Jahr wieder hier verwenden. Das Interview ist wirklich interessant. Allerdings ist es auf niederländisch geführt. Man kann es sich aber mit Untertiteln verständlicher gestalten, Hier geht es zu diesem Interview:

In gesprek met Willem Mulder: ‘Het driefasensysteem is ontstaan in de praktijk’
 

Dienstag, 05.05.2026
Sascha am 05.05.2026 um 14:06 (UTC)
 Über positive Rückmeldungen zu unseren abgegebenen Tauben freue ich mich immer sehr. Nachdem Sportfreund Thorsten Bornhoff am vorletzten Wochenende einen ersten Konkurs in der Fluggemeinschaft gegen mehr als 3.000 Tauben mit einem Sohn eines Vogels geflogen hat, den er von uns erhalten hatte, erhielt ich nun auch wieder schöne Ergebnisse vom zurückliegenden Wochenende berichtet.
Der Sportfreund Markus Kempkensteffen fliegt den 1. Konkurs in der RV Gütersloh und Umgebung gegen 1.400 Tauben (gleichzeitig der 5. Konkurs in der Fluggemeinschaft fgegen mehr als 5.000 Tauben) . Der Siegervogel stammt aus einer Täubin, die wir selbst bei uns als Jungtier gereist haben und die Markus dann von uns bekommen hat. Die Täubin ist ein Halbgeschwister zu dem Vogel aus dem Thorsten seinen Siegervogel gezüchtet hat.
Am vergangenen Freitag fand außerdem der Endflug beim Algarve Great Winter Race statt. Das ist ein One-Loft-Race in Portugal und das Finale ging für die Tauben über eine Distanz von 540 KM. Zu Beginn waren dort mehr als 2.000 Tauben am Start und zum Endflug wurden noch mehr als 1.300 Tiere eingesetzt. Der Sporfreund Michael Kemper belegt dort mit einer Täubin abschließend den 12. Platz in der As-Tauben-Wertung über alle sieben Preisflüge von 120 bis 540 KM. Seine Täubin konnte sich auf allen sieben Flügen in den Preisen platzieren. Er hat sie gezüchtet aus seinem Stammvogel, den er gepaart hat an eine Täubin aus unserem Zuchtschlag, die wiederum eine Halbschwester zu den beiden oben beschriebenen Tauben ist. D.h. innerhalb von nur zwei Wochen fliegen drei Kinder aus Halbgeschwistern aus unserem Schlag so schöne Ergebnisse ein. Das freut mich wirklich außerordentlich für diese Sportfreunde.
In unserem Schlag versuche ich nun endlich den Jungtauben der ersten Zucht Freiflug zu geben. Aufgrund der Greifvogelsituation geschieht das aktuell etwa drei Wochen später als in anderen Jahren. Da vor unserem Jungtierschlag kein Gewöhnungskäfig o.ä. angebracht ist und die Jungtiere nur durch das Dachfenster schauen können tun sie sich recht schwer damit wieder in den Schlag zu gehen und einige Tiere fliegen auch direkt hoch und man sieht sie dann eine Weile nicht mehr. Ich bin gespannt wie viele nach einer Woche Freiflug schließlich noch da sind. Hätten wir die Möglichkeit die Tiere in einer Voliere zu gewöhnen wäre das etwas einfacher, aber das geht auf unserem Hausboden leider nicht. Es muss nun in diesem Jahr so gehen und wenn die Tiere ein bisschen Grips im Kopf haben, dann werden sie sich schon irgendwie wieder einfinden. Das hoffe ich zumindest.

 

Montag, 04.05.2026
Sascha am 04.05.2026 um 16:36 (UTC)
 Vor einiger Zeit habe ich hier einmal über den völlig unsinnigen Beschluss der Mehrheit der Züchter im Regionalverband 410 geschrieben, nach dem man bereits zur Altreise mit den Tauben von der Südost- auf die Südwestrichtung wechseln wollte. Noch die Jungtauben hatte man im vergangenen Jahr auf Südost gereist. Jetzt sollten die gleichen Tiere von Südwesten geschickt werden. Schon beim zweiten Preisflug des Jahres, den man auch noch als Regionalflug bestritten hat mit gemeinsamem Auflass und dass schon um 7.30 Uhr am Samstag morgen konnte man schließlich sehen, was bei diesem Unfug herauskommt. Bei Entfernungen von um die 200 KM und Fluggeschwindigkeiten von über 1600 m/min in der Spitze betrugen die Konkurszeiten um die eine Stunde oder deutlich mehr in den einzelnen RVen. Teilweise endeten die Konkurse mit knapp über oder sogar unter 1.000 m/min. Man kann nur hoffen, dass viele Tauben über den Samstag und Sonntag noch nach hause gekommen sind. Ich weiß es nicht. Aber dass in der heutigen Zeit noch solche Beschlüsse gemacht werden - da kann man sich wirklich nur an den Kopf fassen.
Ich schaue mir, wenn ich Zeit habe, auch immer gerne alle möglichen Preislisten an. Im Regionalverband 402 gab es einen ganz seltsamen Flugverlauf ab Rüdenhausen (ca. 260 KM). Bei gleichzeitigem Auflass gab es in der einen RV Konkurszeiten von 20 Minuten, in der anderen von 30 oder 40 Minuten und in einer RV sogar von einer Stunde und 20 Minuten. Zumindest aus der Ferne betrachtet ist das so gar nicht zu erklären.
Interessant ist auch was aus dem Wechselparagraphen und den strengeren Richtlinien unseres Verbandes zu RV-Wechseln etc. geworden ist. In allen möglichen Regionen sind Züchter von der einen in die andere RV gewechselt ohne dass es dafür wirklich erkennbare Gründe gab bzw. gibt. Schaut man genauer hin, dann ist es in deutlicher Mehrheit oft nur ein Wechsel von einer kurzen Vermessung in eine lange Vermessung. Bei den heutigen oft hohen Fluggeschwindigkeiten liegt man zumindest in der Mehrheit mit einer langen Vermessung etwas günstiger und das versuchen in jedem Jahr einige Sportfreunde zu nutzen. Mir ist das letztlich inhaltlich weitgehend gleichgültig, aber wenn unser Verband schon neue Statuten erlässt, dann sollte man sie doch zumindest annähernd umsetzen. Aber wie ich auch da früher schon einmal schrieb: es ist Unsinn solche Regelungen zu treffen. Es wäre besser wenn jeder da reisen kann wo er mag.
Hier bei uns ist es heute so gewesen, dass ich unseren Tauben eben am späten Nachmittag etwas Freiflug gegeben habe. Das mache ich am Tag nach dem Preisflug eigentlich eher nicht. Aber ich weiß noch nicht wie es morgen zeitlich klappt und ob ich die Tauben überhaupt herauslassen kann und somit sind sie vorhin ein wenig geflogen. Ab Mittwoch können sie dann wieder normal ihr Training aufnehmen.
 

Sonntag, 03.05.2026
Sascha am 03.05.2026 um 18:34 (UTC)
 Zu unserem zweiten Preisflug wurden unsere Tauben heute bereits um 7.30 Uhr in Hoechstadt an der Aisch aufgelassen. Für unseren Schlag sind das fast exakt 270 Kilometer Entfernung. Ich hatte aufgrund des Windes und des frühen Auflasses einen schnellen Flug erwartet und genau so kam es dann: die ersten Tauben in der RV flogen etwa 1550 m/min. Wie ich dieser Tage schon schrieb: für unsere Vögel ist das selten besonders gut. Gestern beim Einkorben waren sie außerdem sehr aufgedreht und unruhig und so dachte ich mir schon, dass es kein überragender Flug für uns wird.
Die Tauben kamen allesamt genau aus dem Norden zurück. Wir fingen recht spät mir den Preisen an, aber am Ende reichte es, wie schon in der Vorwoche, erneut für 16 Preise (bei 35 eingesetzten Tauben). Mit diesen 45,7 Prozent Reiseleistung erzielen wir unter den 19 Sportfreunden von insgesamt 38 reisenden Schlägen), die in unserer RV ausschließlich mit Witwervögeln reisen, immerhin noch das zweitbeste Ergebnis.
Und da bin ich auch schon bei einem Punkt, der mir immer mehr auffällt und über den man ja auch inzwischen sehr regelmäßig liest in den Fachzeitschriften: Täubinnen fliegen einfach konstanter und besser auf die Dauer und gerade auch bei schwierigem Wetter oder auch bei den Rückenwindflügen.
Das Ganze fängt schon beim Einsatzgeschäft an: die Weibchen legen sich in die Kabinen und ruhen. die Vögel machen in ihrer Mehrheit, wenn man mal um den Kabinenexpress geht und beobachtet, einfach Radau. Wenn die Kabiboxen dann recht dicht besetzt sind - das waren sie bei uns gestern aufgrund des gemeinsamen Transportes mit unserem FG-Partner - dann verbrauchen die Männchen im Korb und in der Kabi-Box schon deutlich mehr Energie als die Täubinnen. Sie trinken dann auch bei Weitem nicht alle, wenn die Boxen mit mehr als 20 Tauben besetzt sind und entwickeln mehr Durst. So kommt halt eins zum anderen.
Insofern war das Ergebnis wirklich nicht schlecht und da bin ich auch zufrieden, selbst wenn die Tauben etwas früher hätten kommen können.
Aber es fehlen erneut zwei jährige Vögel und das geht mir tatsächlich auf die Nerven. Einer der beiden scheint irgendwann in den letzten Wochen mal mächtig vom Greifvogel gejagd worden zu sein, denn er wollte einfach sehr schlecht aus dem Schlag zum Freiflug. Wenn er dann raus war setze er sich, während alle anderen Witwer trainierten, auf den Dachfirst und saß dort oft 10 oder 15 Minuten. Ich dachte erst, dass er verletzt sei, aber irgendwann flog er dann klatschend ab und trainierte auch mit den anderen Tauben mit. Aber auch da war wieder etwas im Kopf nicht ganz richtig.
Die jährigen Tauben machen mir also in diesme Jahr bisher wirklich Sorgen. Egal wie die Ergebnisse am Ende sind: die Tauben sollen nach hause kommen, aber irgendwas ist hier bis jetzt jedenfalls so, dass insbesondere die jährigen Tauben extreme Probleme haben vernünftig heimzukehren.
Abschließend für heute noch kurz etwas zu diesem Flugwochenende: unsere Flugleiter hier haben sich gottseidank nicht verrückt machen lassen von den Wetterprognosen am Mittwoch und Donnerstag. Da hieß es teilweise dass Flüge am Sonntag nicht möglich seien, dass man vorziehen müsse usw. Auch auf der Südwest-Richtung wurde empfohlen die Flüge unbedingt auf den Samstag zu legen. Mit dem Ergebnis dass heute bestes Flugwetter war und das Vorziehen, welches einige RVen und Regionalverbände aufgrund der Vorhersagen durch Wettermanufaktur und FSK oder Oberflugleiter zum Teil durchführt haben, war völlig überflüssig. So geht es fast Woche für Woche. Dieses ganze Modell mit Wettermanufaktur, Flugsicherungskomission, Oberflugleitern und Flugleitern gehört dringend geändert und überdacht. Und v.a. müssen nicht ständig Flüge verlegt werden, weil irgendwann Mitte der Woche ein Wetterbericht irgendeine schlechte Prognose abgibt.
 

Freitag, 01.05.2026
Sascha am 01.05.2026 um 17:04 (UTC)
 Heute habe ich vormittags den Feiertag genutzt und habe zum ersten Mal in meinem Leben drei Tauben bei einem One-Loft-Race abgegeben. Ich hatte im letzten Jahr im September darüber berichtet, dass der Sportfreund Thomas Sprick aus der RV Geseke (Regionalverband 250) ein kleines OLR mit etwa 300 Tauben aufgezogen hatte, die im RV-Jungtier-Programm der RV Geseke gespielt wurden. Beim Finalflug war ich damals vor Ort und es war eine ganz tolle Veranstaltung. Weil das Rennen damals so gut funktioniert hatte und alle Teilnehmer (man darf maximal drei Tauben teilnehmen lassen) so zufrieden waren hat Thomas Sprick mit seinen Mitstreitern auch für dieses Jahr ein Rennen geplant und wieder sollen etwa 300 Tauben an den Start gehen. Obwohl ich kein großer Fan von OLR bin und auch noch nie Tauben zu so einem Wettbewerb abgegeben habe, habe ich für dieses spezielle Rennen drei Tauben angemeldet und habe diese heute dorthin gebracht.
Ich hatte zu diesem Zweck drei Paare extra zu einer etwas anderen Zeit in Einzelboxen angepaart und habe nun jeweils ein Jungtier (jeweils das vermeintliche Weibchen) von diesen Paaren heute zu diesem OLR abgegeben. Ich möchte damit einfach diesen tollen Wettbewerb fördern, denn im vergangenen Jahr war es ein tolles Fest für alle Erwachsenen, aber auch für die Jugendlichen und Kinder waren Hüpfburgen etc. aufgebaut. So soll es auch in diesem Jahr sein und das möchte ich einfach unterstützen. Wenn unsere Jungtauben sich dort irgendwie mal gut zeigen, dann ist es ok. Wenn nicht, dann ist das überhaupt kein Beinbruch.
Unsere Witwervögel haben dann eben noch ihr Training am Haus absolviert. Obwohl es doch recht warm war sind sie prima geflogen. Mehr kann ich für den Preisflug übermorgen nicht tun und ich hoffe, dass sie gut vorbereitet sind. Aber insgesamt hat das RV-Spiel für mich auch viel von seinem Reiz verloren. Ich habe heute einige Daten für die Westfalenmeisterschaft gewälzt, die wir nun im elften Jahr auch in 2026 wieder ausfliegen werden und wenn man sich den Rückgang der Züchterzahlen in den teilnehmenden RVen und Regionalverbänden im zurückliegenden Jahrzehnt ansieht, dann kann man ohnehin nur sagen: "Gute Nacht deutscher Brieftaubensport!" Es ist wirklich ein Desaster und wir machen allesamt Jahr für Jahr einfach so weiter als wenn nichts wäre und ändern überhaupt nichts und versuchen weiter einen "toten Gaul" zu reiten.
 

Donnerstag, 30.04.2026
Sascha am 30.04.2026 um 17:36 (UTC)
 Wenn wir an der Nordsee im Urlaub sind, dann mag ich es sehr gerne am Strand, in den Dünen oder auf dem Deich herumzulaufen und mir richtig den Wind um die Nase wehen zu lassen. Hier bei uns erinnerte mich heute und in den letzten Tagen der recht böige Wind auch an unsere Nordseeurlaube. Wenn die Tauben dann Freiflug haben befürchte ich von Zeit zu Zeit, dass sie sich bei dem böigen Wind verletzten, weil sie irgendwo anschlagen. Aber meistens ist es doch so, dass man beobachtet, dass die Tauben im Freiflug es lieben mit dem Wind zu spielen, sich treiben zu lassen, schnell gegen den Wind zu fliegen und dann mit viel Tempo Kurven zu schlagen und wieder in die andere Richtung zu fliegen. Besonders heute war wieder so ein Tag an dem die Witwervögel sich so benahmen.
Auch für das kommende Flugwochenende ist teilweise wieder recht starker Wind angesagt auch wenn er im Vergleich zu heute wohl etwas die Richtung verändern wird. Wir setzen am Samstag Abend für unseren Flug über 270 KM am Sonntag ein und müssen erst einmal abwarten wie sich das Wetter für Sonntag entwickelt und auch der Wind. Wenn Tauben erst einmal richtig in der Saison sind und eingeflogen, dann macht ihnen auch recht böiger Wind nichts aus, aber zu Saisonbeginn tun sich besonders die jährigen Tauben und da insbesondere die Männchen doch oftmals schwer, wenn der Wind sie von hinten oder seitlich von hinten über das Ziel hinaus bläst. Auch das müssen die Tauben lernen, aber es kommt bei solchen Bedingungen dann doch auch immer mal wieder zu Verlusten.
Der Vorteil an dem recht böigen Wind hier am Haus ist allerdings, dass man fast sicher sein kann, dass der Habicht nicht angreift, denn bei böigem Wind hat er eigentlich keine Chance Tauben zu schlagen. So hat alles seine Vor- und Nachteile.
Insgesamt merke ich dass die Witwer nun langsam in ganz gute Form kommen und muss für den 2. Preisflug am kommenden Sonntag eher schauen, dass sie nicht überdrehen und zu wild sind. Unsere Tauben tun sich eigentlich seit je her bei hohen Fluggeschwindigkeiten, wie wir sie für Sonntag erwarten können, eher schwer. Wenn ich es mir aussuchen könnte, dann würde ich mir ein Reisejahr wünschen in dem der Wind Woche für Woche von Vorne als Gegenwind kommen würde. Bei solchen Verhältnissen schneiden wir eigentlich meistens recht gut ab.
Es gibt Sportfreunde, die sagen, dass man bei angesagtem Rückewind und zu erwartender hoher Fluggeschwindigkeit die Tauben leichter und eventuell auch knapper füttern soll. Es gibt wenige Dinge, die sich im deutschen Brieftaubensport so über die Jahrzehnte gehalten haben, wie dieser Unsinn. Eine Taube fliegt nicht einen Meter weniger weit über das Ziel hinaus weil man sie leichter oder knapper füttert. Sie kehrt auch nicht früher um, weil man sie etwas weniger gehaltvoll füttert. Im Gegenteil: es ist eigentlich besser wenn eine Taube, beispielsweise aus Unerfahrenheit, zu weit über das Ziel hinaus geflogen ist, auch noch körperlich ein bißchen was zuzusetzen hat und dann nach hause fliegen kann.
Ich glaube übrigens auch, dass man Tauben, die mehrfach bei sehr hohen Fluggeschwindigkeiten in die Spitze der Preisliste fliegen können, gut im Auge behalten sollte, auch wenn sie vielleicht bei schwereren Bedingungen nicht so gut ihre Preise fliegen. Tauben, die bei schnellen Flügen mehrfach vorne sind haben aus meiner Sicht eine besonders gute Orientierung und aus solchen Tieren mal Junge zu züchten lohnt sich doch recht häufig.
 

<-Zurück

 1  2  3  4  5  6  7  8 ... 263Weiter ->