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Sonntag, 26.04.2026
Sascha am 26.04.2026 um 05:55 (UTC)
 Unsere Tauben stehen aktuell noch an ihrem Auflassort in Würzburg. Das Wetter ist gut und sobald es wärmer geworden ist wird dann der Auflass gegen 10 Uhr wohl erfolgen. Die meisten Organisationen auf unserer Südost-Richtung hatten gestern schon ihre Flüge. Diese sind einwandfrei verlaufen, denke ich. Wir gehören noch zu den wenigen Regionalverbänden auf unserer Flugroute, die sonntags ihre Flüge machen. Ideal ist das nicht, denn die Greifvögel stürzen sich dann v.a. auf unsere Tauben. Es sind allerdings noch recht viele andere RVen unterwegs die andere Routen beschicken. Es ist ein einziges kreuz und quer in Deutschland. Von West nach Ost, von Nordost nach Südwest, von Südost nach Norwest usw. Je weniger Züchter es im Brieftaubensport gibt, desto mehr Reiserichtungen haben wir. Inzwischen sind wir soweit, dass eine RV auf der Südwestrichtung mit etwa 20 reisenden Schlägen an diesem Wochenende noch einen Vorflug macht und diesen gesplittet hat in zwei Gruppen. Die eine Gruppe hat gestern einen Auflass gemacht und die andere fährt heute zum Auflass. Von unterschiedlichen Auflassorten. Mit der Argumentation der Lage und damit sich die Tauben nicht "falsch einfliegen". Besser kann man den ganzen Verfall im deutschen Brieftaubensport einfach nicht dokumentieren. Vielleicht wäre es am besten für einige RVen wenn jeder Schlag seine eigene Preisliste bekommt und dann jeweils mindestens 50 Prozent der Tauben einen Preis fliegen. Aber selbst dann wären bestimmt noch Züchter unzufrieden.
Schaut man sich die Preislisten von gestern an, dann sieht man auch wieder einmal, dass oftmals die Preislisten einfach nur noch einseitig von wenigen Schlägen dominiert werden. Diese Schläge machen 70 oder 80 Prozent Preise mit viel Spitze (und setzen teilweise auch noch große Mengen an Tauben ein) und viele andere müssen froh sein hier oder da einen Preis zu machen. Es fliegen Profis gegen absolute Amateure im gleichen Wettbewerb. Das geht dann vier bis sechs Wochen so und dann brechen die Tauben- und Teilnehmerzahlen bei den Flügen massiv ein.
Bei uns in der RV hat ein Züchter seine Tauben gar nicht erst an den Start gebracht gestern, weil ein Freiflug wegen der Greifvogelplage faktisch unmöglich ist. Mein Nachbar hatte vorgestern nicht nur die verletzte Taube, über die ich kurz geschrieben hatte, sondern hat später eine weitere Täubin gefunden, die sich erschrocken haben muss und dann verunglückt ist und sich das Genick gebrochen hat. Von vielen Sportfreunden hier im Sauerland höre ich wie extrem die Verluste und die Angriffe durch die Greifvögel in diesem Jahr sind. Auch das ist wirklich frustrierend und macht die Ausübung unseres Hobbys schwer.
Ich hoffe dass der heutige Flug weitgehend ohne Verluste oder verletzte Tauben über die Bühne geht. Alles andere wird sich zeigen. Ich denke dass unsere Vögel noch etwas Zeit benötigen um in richtig gute Form zu bekommen. Wenn es überhaupt möglich ist unter den aktuellen Umständen.
Sehr erfreut bin ich darüber, dass bei Sportfreund Thorsten Bornhoff gestern ein Vogel den 1. Konkurs in der Fluggemeinschaft gegen fast 3.200 Tauben fliegt, dessen Vater aus unserem Zuchtschlag kommt. Solche Ergebnisse sind immer schön zu hören.
 

Freitag, 24.04.2026
Sascha am 24.04.2026 um 18:42 (UTC)
 Heute am späten Nachmittag fand für unsere Witwervögel das letzte Training am Haus vor dem 1. Preisflug statt. Die Vögel flogen eine Weile schön mit viel Tempo, waren dann für einige Minuten außer sich und kehrten wieder. Einige landeten auf dem Dach, andere flogen noch. Die Witwer, die gelandet waren flogen auch wieder los und plötzlich war der Schwarm verschwunden und kehrte für längere Zeit nicht zurück. Dann tauchten erst zwei Witwer wieder auf, dann weitere zehn und irgendwann schien der ganze Schwarm wieder am Haus zu sein. Mit kam das alles seltsam vor und ich habe die Ausflüge geöffnet und die Witwer herein gelassen. Es kamen auch schnell fast alle Tiere in den Schlag mit Ausnahme von zwei Vögeln, die noch fast eine Stunde wie angewurzelt auf dem Dach sitzen blieben.
In der Zwischenzeit hatte unser Nachbar seine Weibchen herausgelassen und nach einiger Zeit stellte sich heraus warum unsere Vögel sich so ungewöhnlich verhalten hatten: der Habicht flog beim Nachbar einen Angriff und konnte eine Täubin schnappen.
Mein Nachbar konnte dafür sorgen, dass der Greifvogel die Taube los ließ und anschließend das stark blutende Tier - es war übrigens seine beste Jungtaube vom vergangenen Jahr - in Sicherheit bringen.
So sind hier also die Voraussetzungen vor dem 1. Preisflug und ich bin mittlerweile an einem Punkt angekommen wo es mir fast egal ist ob die Tauben Preise fliegen oder nicht. Wenn hier nicht irgendwann Ruhe einkehrt mit dem Habicht, dann werden wir die Saison ohnehin nicht durch schicken können. Ich möchte meinen Tauben beim Freiflug zusehen. Das ist für mich eigentlich das Schönste am Brieftauben-Hobby. Und ich möchte sehen wie sie vom Vor- oder Preisflug wiederkommen. Das kann ich auch sehr genießen, wenn sie sich aus großer Höhe herunterschrauben oder wie ein Pfeil herangeschossen kommen. Wenn das aber alles nicht oder nur eingeschränkt möglich ist wegen der Greifvogelplage, dann macht es mir keinen Spaß. Man bekommt die Tauben unter diesen Umständen auch einfach nicht in eine richtig gute Verfassung, weil sie nicht sicher und selbstbewusst werden.
Zur Versorgung der Tauben am Tag vor dem Einsetzen und auch am Einsatztag kamen mir gestern und heute auch noch so verschiedene Gedanken: neben der Fütterung haben viele Hersteller von Beiprodukten in ihren Programmen speziell an den beiden Tagen vor dem Einsetzen noch diverse Mittel in ihren Versorgungsplänen, die man zur Leistungssteigerung geben soll. Jetzt zu Saisonbeginn, wenn die Tauben vielleicht zwei oder drei Stunden fliegen halte ich persönlich das ohnehin für völligen Unsinn. Für so eine kurze Flugzeit benötigt eine Taube zusätzlich gar nichts. Futter, Wasser, Mineralien. Damit kann sie alles sehr gut bewältigen. Ich glaube aber auch in keiner Weise daran, dass es irgendeinen Nutzen für die Leistung einer Taube hat, wenn man ihr an den Tagen vor dem Einsatz oder gar am Einsatztag selbst noch irgendwelche Vitamine oder sonstige Ergänzungsstoffe gibt.
Ich muss oft ein an ein Interview mit Günter Prange denken: er berichtete einmal, dass er in früheren Jahren immer am Tag vor dem Einsetzen nach dem Freiflug eine "Vitamintränke" bereit stellte. Die Tauben hatten dann Durst und tranken davon. Mit Ausnahme eines Vogels, der erst wieder an die Tränke ging, wenn klares Wasser darin war. Sportfreund Prange erklärte dann aber, dass dieser Vogel einfach sein bester war....auch ohne die Vitamine. Und so sehe ich es auch mit vielen anderen Produkten, die gerade zum Einsatz hin den Tauben verabreicht werden. Sie haben wenig Nutzen für die Tiere.....allenfalls für den Kopf des Züchters.
 

Donnerstag, 23.04.2026
Sascha am 23.04.2026 um 19:59 (UTC)
 Inzwischen bin ich bei der Versorgung der Reisetauben vollständig auf die Versorgung mit den Mischungen der Firma Matador umgestiegen. Ich halte mich bei der Fütterung der Vögel insgesamt recht genau an die Empfehlungen des Herstellers nach dem Futterplan "Athletic Südost". Mit dieser Versorgung sind wir schon vor einigen Jahren immer gut zurecht gekommen. Mal schauen wie es in dieser Saison klappt.
Ich mache mir auch immer wieder Gedanken zur Fütterung am Tag vor dem Einsetzen und am Einsatztag. Immer wieder wird gesagt, dass man die Tauben am Tag vor dem Einsatz richtig satt füttern soll sodass sie am Einsatztag nicht mehr viel fressen. Dann habe man alles richtig gemacht.
Wir haben das auch immer so gehandhabt und in der Regel hat es auch gut funktioniert. In den allerbesten Reisejahren war es aber teilweise anders: da war der Stoffwechsel und der Hunger der Vögel so groß, dass sie auch am Einsatztag morgens noch reichlich fraßen.
Wenn ein Vogel in der Saison pro Tag zwischen 40 und 50 Gramm frisst, dann war es in diesen sehr guten Jahren häufig so, dass unsere Witwer auch am Einsatztag noch 10 bis 20 Gramm pro Taube etwa fraßen. Und damit erzielten wir teilweise hervorragende Resultate.
Das gibt mir bis heute immer wieder zu denken. Es kann eigentlich ernährungstechnisch nicht richtig sein, dass eine Taube am Tag vor dem Wettkampf, also vor einem 300, 400 oder 500 Kilometer-Flug kaum noch etwas frisst. Kein Rennpferd würde so versorgt und auch kein Leistungssportler. Vielleicht sind unsere Tauben damit auch nicht wirklich vergleichbar. Aber darüber nachdenken sollte man schon und vielleicht gibt es doch Möglichkeiten die Versorgung der Tauben gerade am Einsatztag noch zu optimieren. Ich denke mir jedenfalls: Nahrung aufnehmen ist für Sportler immer etwas besser als keine Nahrung aufzunehmen, denn der Körper benötigt Energie. Wenn dem Körper aber am Tag vor dem Wettkampf fast keine Energie mehr zugeführt wird, dann ist das möglicherweise nicht ideal. Es lohnt sich vielleicht darüber noch einmal nachzudenken.
 

Mittwoch, 22.04.2026
Sascha am 22.04.2026 um 17:50 (UTC)
 Bevor ich heute morgen zur Arbeit fuhr musste ich an meinem Auto erst einmal die Scheiben frei kratzen. Es hatte sich bei der Kälte in der Nacht eine kleine Eisschicht gebildet. Der Wind blies zu diesem Zeitpunkt wirklich kalt aus Nordost. Glücklicherweise wurde es dann relativ schnell wärmer und der Wind ließ auch nach, sodass unsere Tauben zu ihrem dritten Vorflug um 10.25 Uhr in Bad Brückenau aufgelassen wurden. Leider konnte ich dann arbeitsbedingt erneut keine Tauben bei der Heimkehr beobachten. Einen einzigen Vogel habe ich anfliegen sehen. Er kam etwas später wieder und ich stand zufällig hinter dem Haus. Ansonsten konnte ich nur feststellen, dass die Vögel wieder im Schlag waren. Leider fehlt heute am Abend ein jähriger Vogel. Ich gehe davon aus dass er nicht mehr wiederkommt. Sonst wäre er über den Nachmittag bei gutem Wetter schon zuhause angekommen. Wahrscheinlich ist er wieder einmal vom Greif geschlagen oder verletzt worden.
Inzwischen ist es leider so, dass man selbst bei völlig normalen Flugverläufen ständig damit rechnen muss, dass die Tauben nicht alle heimkehren. Das liegt nicht an Dummheit der Tauben oder schlechter Verfassung, sondern schlicht daran, dass der größte Teil der nicht heimkehrenden Tiere von Greifvögeln erwischt werden. Diese Plage wird von Jahr zu Jahr größer. Ich beobachte schon seit einiger Zeit eine Wanderfalken-Webcam, die dauerhaft auf einem Kirchturm geschaltet ist. Dort läuft gerade das Brutgeschäft und das Nest liegt voller Taubenfedern. Es ist ein Trauerspiel. Wanderfalken werden in Regionen angesiedelt in denen es sie von Natur aus nie gegeben hat. Aber in Deutschland ist das Verständnis von Natur inzwischen so verdreht, dass die halbe Nation inzwischen um das Leben eines Walfisches bangt, der sich in einer Bucht verirrt hat. Er soll gerettet werden mit riesigem Aufwand, es gibt TV-Sendungen und Zeitungsbeiträge und auch dort sind 24-Stunden-Live-Kameras geschaltet und jede Bewegung des Wals wird diskutiert. Als hätten wir keine anderen Sorgen in diesem Land. Aber wer kümmert sich eigentlich darum was beispielsweise unsere Brieftauben täglich mitmachen? Es interessiert niemanden.
Hier geht es nun am Sonntag weiter mit dem ersten Preisflug ab Würtburg. Das sind für unseren Schlag 230 KM Entfernung. Ich habe mich bemüht die Tauben, so gut es die Zeit, das Wetter und die Bedrohung durch die Greifvögel zuließen, vorzubereiten. Allerdings wurden die Vögel nicht privat trainiert oder ähnliches.
Heute hörte ich von einem Sportfreund aus einem benachbarten Regionalverband, der darüber berichtete, dass er seine Tauben seit drei Wochen, wenn es das Wetter zuließ, täglich morgens am Haus trainiert hat und nachmittags immer zum gleichen Auflassplatz auf 35 KM Entfernung gefahren hat. Bei solchen Sportfreunden frage ich mich immer was es eigentlich ist, dass sie zu solch einem Vorgehen antreibt? Langeweile? Übertriebener Ehrgeiz? Kommerzielle Interessen?
Mir fehlt dazu jeglicher Zugang. Es nutzt dann vielleicht die ersten zwei oder drei oder vier Flüge etwas und sobald es etwas weiter geht mit den Tauben ist der Effekt des ganzen Trainings nahe null. So jedenfalls höre ich es auch immer wieder von Züchtern, die viel Erfahrung mit dem Privattraining von Tauben haben.
Also was soll das? Ich kann es mir nicht erklären. Allerdings hat diese ganze private Fahrerei in den letzten zwei Jahrzehnten in Deutschland teilweise gewaltige Ausmaße angenommen und dadurch werden leider in den vielen kleinen RVen die Ergebnisse besonders zu Sasonbeginn inzwischen völllig verzerrt. Ich gönne jedem den Erfolg, der sich die Arbeit macht, den Sprit verfährt und dann auf den ersten Flügen herausragend reist. Aber es gibt auch noch Sportfreunde, die das so nicht handhaben können oder wollen und die Unterschiede in den Ergebnissen werden dann so extrem als würde Bayern München Fußball in einer Liga mit lauter Fünftligisten spielen. Diese Differenzen sind einfach nicht gut für unser Hobby.
Vielleicht wäre es besser, wenn sich Züchter vor der Saison für einen Wettbewerb melden könnten. Wer Regional- und deutscher Meister werden will, der spielt nur in einer Liste mit den anderen Sportfreunden, die diese Ziele haben und wer nur in der RV sein Hobby betreiben möchte, der spielt in einer anderen Preisliste. Der völlige Zusammenbruch der Tauben- und Züchterzahlen in vielen Organisationen spätestens nach zwei Dritteln der Saison hängt vermutlich auch mit der Überdominanz einzelner Schläge zusammen. Mein Eindruck darüner hinaus ist, dass es seitdem es mit dem vielen Privattraining etc so überhand genommen hat auch mit der Taubenqualität in Deutschland Jahr für Jahr bergab geht. Aber das wäre wieder ein anderes Thema.
 

Dienstag, 21.04.2026
Sascha am 21.04.2026 um 18:09 (UTC)
 Unsere Witwervögel sitzen inzwischen im Kabi für den morgigen dritten Vorflug ab Bad Brückenau. Auch wenn der Auflass morgen sicherlich nicht allzu früh erfolgen wird (für heute nacht ist hier bei kaltem Nordostwind im Sauerland teilweise Bodenfrost gemeldet) werde ich die Tauben wohl nicht sehen können, denn ich denke (und hoffe) dass sie zuhause sind bis ich Feierabend habe. Zumindest der größte Teil.
Auf dem Weg zur Einsatzstelle kam mir heute in den Sinn, dass heute im Beruf, aber auch im Sport und in so manchem Hobby schon viel mit Künstlicher Intelligenz (KI) gearbeitet wird. Auch wenn ich von KI nichts verstehe so denke ich mir, dass man mit Künstlicher Intelligenz sicherlich hervorragend Fluganalysen betreiben könnte. Man müsste sie nur mit entsprechendem Datenmaterial füttern oder vernetzen. D.h. Wetter, Wind, Temperaturen (Inversionen), Luftdruck usw. müsste in Zusammenhang gestellt werden mit Konkursdauer, Verlusten, Fluggeschwindigkeit usw. Würde man da in Deutschland, Holland, Belgien, Polen, Rumänien usw. nur über zwei oder drei Jahre lang Daten sammeln und auswerten, dann hätten wir über einen recht kurze Zeit sicherlich eine hervorragende Möglichkeit Flugverläufe vorherzusagen und Verluste zu vermeiden. Vielleicht würden KI sogar Faktoren auffallen, die wir Brieftaubenzüchter bei aller Erfahrung und Beobachtung so gar nicht auf dem Schirm haben. Wie gesagt: ich bin da wirklich absoluter Laie aber ich könnte mir schon vorstellen, dass auch wir Brieftaubenzüchter solche Möglichkeiten nutzen können.
 

Montag, 20.04.2026
Sascha am 20.04.2026 um 19:43 (UTC)
 Vorgestern flogen unsere Vögel ihren zweiten Vorflug, gestern verblieben sie, da ich arbeiten musste, im Schlag, heute hatten sie Freiflug und morgen werden sie wieder eingesetzt ohne dass sie vorher Freiflug haben können. Eigentlich tut es den Tauben gut eine gewisse Regelmäßigkeit zu haben, aber das ist derzeit nicht möglich. Das heutige Training am Haus hat mir aber sehr gut gefallen. Die Vögel haben etwa 45 Minuten mit sehr viel Tempo trainiert bevor sie das erste Mal auf das Dach gingen. Danach habe ich die Ausflüge geöffnet und die Vögel konnten noch für etwa 30 Minuten machen was sie wollen. Insgesamt hat mir das gut gefallen und die Tauben kommen nun langsam in Flugverfassung was ihre körperliche Fitness betrifft. Im Kopf wird es allerdings sicher noch etwas dauern bis sie wirklich orientierungsstark und ihre Sinne geschärft sind. Deswegen muss ich immernoch damit rechnen, dass bei einem Vorflug, wie er übermorgen über etwa 170 KM ansteht, einige Vögel fehlen bzw. lange brauchen. bis sie nach hause finden.
Trainiert man die Tauben regelmäßig privat auf Strecke, dann ist die Orientierung und die geistige Schärfe doch etwas besser und sie fliegen zielgerichteter nach hause. Aber für mich sind die ersten Vor- und Preisflüge nicht so wirklich interessant. Das sind die Flüge für die fleißigen Sportfreunde, die sich viel Arbeit mit dem Training machen. Über die Taubenqualität als solches sagen diese Flüge aber noch recht wenig aus. Interessant wird es dann aber 350 oder 400 KM. Je weiter es geht, desto mehr entscheidet die Qualität der Taube, denke ich.
Aktuell versuche ich, so gut es die Zeit zulässt, weiter die Tauben in eine gute Flugverfassung und Form zu bringen und dann bin ich gespannt wie sich die Saison weiter entwickelt. Es wäre schön wenn der Freiflug am Haus, so wie heute, zumindest erst einmal frei von Greifvogelangriffen bleiben würde. Alles weitere bringt dann die Zeit.
 

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