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Samstag, 03.04.2021
Sascha am 02.04.2021 um 22:02 (UTC)
 Die letzten beiden Tage verlief der Freiflug der Tauben gottseidank ohne Greifvogelangriffe. Es wäre schön, wenn es dabei bliebe. Aber nun kommt die nächste Kälteperiode und da werden sicherlich noch einige Angriffe folgen.
In der aktuellen Brieftaube finden sich die As-Tauben des Monats Juli 2020. Unser 526, der nun im Zuchtschlag sitzt, hat sich auf Platz 36 auf Bundesebene platziert. Einen Platz hinter dem 18-510 der SG Beck/Wendt aus unserer RV, der auf Platz 35 liegt. Beide Vögel liegen 0,04 As-Punkte auseinander.
Heute Nachmittag bekomme ich einen sommerjungen Sohn des 510 aus 2020 von Patrick Wendt, den ich dann demnächst auch in unserem Zuchtschlag verpaaren werde. Vielleicht mit einer Tochter oder einer Schwester des 526. Aber das wird noch etwas dauern. Mit sommerjungen Tauben züchten wir meistens erst ernsthaft in ihrem zweiten Lebensjahr - dann aber bringen sie sehr oft prima Nachzucht.
 

Donnerstag, 01.04.2021
Sascha am 01.04.2021 um 07:36 (UTC)
 Gestern gab es erneut einen Habichtangriff. Dieses Mal wieder bei unserem Nachbarn, da unsere Tauben noch nicht in der Luft waren. Der Greifvogel kommt nun scheinbar täglich. Das ist nervig und anstrengend. Nächste Woche dann eine Kälteperiode, was die Situation nicht besser machen wird und dann bin ich weiter davon überzeugt, dass es noch einen coronabedingten "harten Lockdown" geben wird und wir trotz aller Schreiben an Behörden und feinster Hygienekonzepte für zwei Wochen nicht ans Reisen kommen. Mich würde das nicht weiter stören, aber man kann ohnehin nur abwarten was passiert...
 

Mittwoch, 31.03.2021
Sascha am 31.03.2021 um 06:36 (UTC)
 Gestern gab ich den Tauben um 16.45 Uhr Freiflug. Um 16.55 Uhr bemerkte ich, dass die Tauben ihr Flugverhalten änderten, schnell wurden und um das Haus zischten und schon war der Habicht da. Ich habe geschossen, was ihn aber nur wenig störte. Die Tauben flogen um das Haus eine Schleife, dann südlich weg und dann war der Greifvogel hinter unserem Blauscheck 561 her. Ich konnte nur noch hinterher sehen. Die Tauben flog südlich weg, der Habicht hinterher, es war vielleicht ein Meter Abstand....aber dann machte unser Vogel einen Haken und der Greif gab auf. Er flog dann davon und kam gottseidank auch nicht zurück.
Da am Wochenende die Temperaturen wieder deutlich geringer werden und es wohl auch nächste Woche deutlich kühler wird, wird die Bedrohung durch die Greifvögel auch weiter akut bleiben.

Heute erreichte mich eine Nachricht aus dem Regionalverband 403 - man hat dort die Reise kurzfristig um zwei Wochen nach hinten geschoben. Über die Gründe weiß ich noch nichts. Man plant dort den ersten Vorflug für den 18.4. und den Reisebeginn für den 9.5. - ohne dass ich genaues weiß kann ich sagen: eine richtige Entscheidung. So ist es vernünftig, wenngleich natürlich sehr kurzfristig.

Gestern fragte mich am Telefon ein Sportfreund ob ich schon "irgendwas gegeben hätte" - und meinte damit Medikamente gegen diverse Erreger. Da ich unsere Tauben bereits vor mehr als drei Wochen habe untersuchen lassen und der Tierarzt mir mitteilte, dass alles in bester Ordnung sei, habe ich selbstverständlich gar nichts gemacht. Die Tauben haben keinerlei Medikamente bekommen.
Dem Züchter am Telefon teilte ich das mit und er konnte das dann so auch nachvollziehen.
Auf der anderen Seite höre ich aktuell wieder von vielen Sportfreunden, die "blind" gegen alles mögliche kuren. Während ich eine "blinde" Trichomonadenkur ja noch nachvollziehen kann, halte ich alle anderen Behandlungen, die derzeit von Züchtern einfach so vorgenommen werden, inhaltlich für völlig falsch, wenn nicht ein tierärztlicher Befund vorliegt. Da wird einfach mal so "für den Darm", "für die Atemwege" oder gar "gegen Chlamydien" gekurt. Eine 7 oder 10-Tages-Behandlung "blind" gegen Chlamydien....unsinniger geht es gar nicht mehr - völlig sinnlos. Aber bei den meisten Sportfreunden macht es wohl der Glaube....sie meinen ohne Medizin geht es nicht.
Ich hatte ja in dem Video mit Alfred Berger auch darüber berichtet, dass ich im letzten Jahr 2x während der Reise ein Medikament gegeben hatte - aus dem Gefühl heraus etwas machen zu müssen. Im Nachhinein war das auch Blödsinn, aber man hat das manchmal so drin, weil es uns jahrelang eingeredet wurde. Dabei gibt es inzwischen massenhaft Top-Schläge, die zeigen, dass es ohne regelmäßige und "blinde" Kuren sehr gut geht....
 

Dienstag, 30.03.2021
Sascha am 30.03.2021 um 06:57 (UTC)
 Gestern wollte ich unsere Tauben gegen 16 Uhr zum Freiflug herauslassen. Vorher mache ich immer den Schlag sauber. Gegen 15.40 Uhr hörte ich die Schreckschusspistole und einen Heuler unseres Nachbarn. Ich habe dann aus dem Fenster gesehen und sah wie der Habicht abdrehte, der wohl zuvor einen Angriff geflogen hatte. Es ist noch längst keine Ruhe mit den Greifvögeln.
Ich habe dann bis ca. 17 Uhr gewartet und den Tauben dann nur für etwa eine Stunde Freiflug gegeben, der dann störungsfrei blieb. Man muss weiter vorsichtig sein.
 

Montag, 29.03.2021
Sascha am 29.03.2021 um 06:37 (UTC)
 Gestern war es zwar sehr windig, aber wir konnten doch am Nachmittag für etwa 90 Minuten Freiflug geben. Die Tauben waren im Wind viel unterwegs - es schien ihnen zu gefallen. Trotzdem sind einige Tiere dabei, die noch nicht so häufig draußen waren und manchmal wirkt es arg gefährlich wenn sie vom Wind in Bäume gedrückt werden. Aber es ist alles gut gegangen.
Da nun die ersten Paare von den Eiern gelaufen sind, beginne ich nun zu trennen. Immer wenn ein Paar die Eier verlassen hat nehme ich die Täubin weg und sie geht erst einmal in die Weibchenvoliere.
Gestern habe ich aus Spaß noch ein Kurzvideo gedreht. Ich wollte mal ausprobieren wie es ist, wenn ich das Handy zum Filmen einfach schräg aufstelle. Es hat einigermaßen funktioniert. Hier kann man das Video anschauen - es ist aber nichts Besonderes....

 

Sonntag, 28.03.2021
Sascha am 28.03.2021 um 07:19 (UTC)
 Gestern sind die Tauben wetterbedingt also im Schlag geblieben. Es gab den ganzen Tag immer wieder heftige Regen-, Schnee-, und Graupelschauer und starken Wind. Kein Freiflug möglich.
Ich habe den Tag genutzt um die Reisevögel und ihre Weibchen gegen Ektoparasiten zu tröpfeln. Dazu muss ich folgendes berichten:
Im Jahr 2019 hatten wir im Reiseschlag etwa fünf Vögel, die am Hals im Frühjahr kahl wurden. Vorne brachen die Federn ab. Ich denke dieses Problem ist vielen Sportfreunden bekannt. Ich habe mir nichts dabei gedacht und es hat den Tauben auch nicht weiter geschadet und die Tiere wurden in 2020 wie gewohnt ein Mal vor der Reise gegen Ektoparasiten getröpfelt.
Etwa ab Mitte März/Anfang April gab es jedoch immer mehr Tauben, denen vorne am Hals die Federn abbrachen. Bis zum Ende der Saison waren es sicherlich zwanzig Vögel und einige Weibchen, welche vorne am Hals kahl waren oder welche zumindest dort Federschäden aufwiesen. Es war wirklich nicht schön, obwohl es der Reiseleistung keinen Abbruch tat.
Ich habe mich dann bei verschiedenen Tierärzten informiert und letztlich scheint es sich wohl um einen Befall mir sogenannten Federbalgmilben zu handeln. Diese sitzen in der Haut und fressen dort die Federkiele an, welche später abbrechen.
Auf Rat von Tierarzt Sudhoff musste ich nun nach einem festen Programm mit einem Antiparasitikum tröpfeln. Diese Behandlung begann während der Mauser im Oktober, wo ich die Tauben alle zwei Wochen behandelt habe insgesamt vier Mal. Dann musste ich vier Wochen warten und nochmal tröpfeln - also im Dezember. Im Januar dann nach weiteren vier Wochen nochmals und jetzt habe ich sie ein letztes Mal getröpfelt. Ich hoffe, dass es geholfen hat. Es kann aber sein, dass das Problem trotzdem noch weiter bei einzelnen Tauben auftritt. Dann muss ich die Tropfen nochmals in der Reise anwenden und in der kommenden Mauser das Programm nochmals durchziehen. Ich bin jedenfalls gespannt ob unsere Tauben in diesem Jahr wieder ordentlich aussehen, denn in der vergangenen Saison war das teilweise nicht zum Ansehen....
 

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