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Dienstag, 03.08.2021
Sascha am 03.08.2021 um 05:17 (UTC)
 Kurz nachdem ich gestern meinen Eintrag hier geschrieben hatte, kam noch eine fehlende Jungtaube vom Vortag zurück. Leider ist das Tier sehr schwer verletzt. Die Brust ist stark in Mitleidenschaft gezogen und ein Bein ist gebrochen. Ich habe die Taube alleine gesetzt und es wird eine Weile dauern bis die Verletzungen geheilt sind. Sie frisst und säuft aber - das ist erst einmal positiv. Man wundert sich wie solch schwer verletzte Tiere überhaupt nach Hause kommen.



Unser für Mittwoch geplanter Flug wurde schon gestern sehr früh abgesagt. Wir erfahren nun erst Donnerstag spät nachmittags wie es weiter geht. Meiner Ansicht nach wird das Wetter z.b. am Donnerstag durchaus gut für einen Vorflug, aber wir müssen nun warten wie es weiter geht. Ich denke für Jungtauben ist das nicht ideal. Da ist es aus meiner Sicht am Besten die Taktung der Flüge recht hoch zu halten, wenn es möglich ist. Umso sicherer werden die Tauben.
 

Montag, 02.08.2021
Sascha am 02.08.2021 um 04:53 (UTC)
 Gestern stand der dritte Vorflug unserer Jungtauben auf dem Programm. Leider konnte ich unsere Tiere nicht vom Flug kommen sehen, denn in meiner Unbedarftheit war ich davon ausgegangen, dass die Jungtauben von 65 Kilometer Entfernung bis mittags zuhause sind. Bei uns ist das aber nicht so, denn die Tauben wurden erst um 13.15 Uhr aufgelassen. Da war ich bereits im Spätdienst. Ich kann also nicht sagen ob sie flott gekommen sind oder eher zäh. Mein Vater hat die Tiere zwar beobachtet bei der Rückkehr, aber er meinte, als er das Gefühl hatte, dass so etwa 35 bis 40 zuhause gewesen seien und er dann auf den Schlag gegangen ist, seien bereits etwa 60 zurück gewesen.
Wie auch immer: am Abend fehlten zwei Jungtiere. Vielleicht kommen heute noch welche.
Ich war übrigens aufgrund einer Störung im Telefonnetz über längere Zeit nicht per Festnetz-Telefon zu erreichen. Das scheint nun aber wieder zu funktionieren.
 

Freitag, 30.07.2021
Sascha am 30.07.2021 um 05:59 (UTC)
 Das Einsetzen zum dritten Vorflug der Jungtauben soll am morgigen Samstag Abend stattfinden. Ich werde mir morgen die Wettervorhersagen erst noch einmal ansehen und dann entscheiden, ob ich unsere Jungtiere setze. Dieser extreme Wind, den wir in den letzten Tagen hatten und der auch heute und morgen angesagt ist (und wieder Sonntag ab dem frühen Nachmittag) ist nichts für Jungtauben. Dazu Gewitterluft....man sollte vorsichtig mit den Jungtieren sein. Hier in der RV war bisher ja scheinbar alles recht gut mit den Jungtauben, aber man hört auch aus anderen RVen vom Gegenteil und von großen Verlusten. Es kann einen jederzeit treffen.
Unser "150" liegt im Rahmen der Westfalenmeisterschaft bei den Altvögeln tatsächlich nun auf einem hervorragenden Platz 8! Das Ergebnis ist zwar noch nicht endgültig, aber ich denke, dass er am Ende unter den besten zehn Altvögeln bleiben wird. Das ist wirklich ein tolles Resultat. Er wird nun auch in den Zuchtschlag gehen. Solche Tauben braucht man in der Zucht!

Die aktuellen Ergebnisse der Westfalenmeisterschaft findet man unter:

www.kellermeier.de
 

Mittwoch, 28.07.2021
Sascha am 28.07.2021 um 13:18 (UTC)
 Gestern hatten wir unseren zweiten Jungtaubenvorflug. Die Tauben wurden um 9.25 Uhr in Frankenau gestartet - das sind für uns etwa 65 Kilometer Entfernung. Die ersten Tauben kamen so nach etwa einer Stunde Flugzeit - genau hab ich nicht auf die Uhr gesehen. Danach kamen sie nicht so zügig wie beim ersten Vorflug und auch immer mal einzeln und mit Pausen. Mittags gegen 13 Uhr fehlten uns noch 7 von 72 Jungtauben, abends noch drei und von diesen dreien ist heute noch eine wieder gekommen. So fehlen aktuell noch zwei Jungtiere. Eigentlich schon zwei zu viel für so einen Flug. Aber hier und da bleiben halt doch schonmal welche aus. Vielleicht trudeln sie auch noch ein...

 

Sonntag, 25.07.2021
Sascha am 25.07.2021 um 19:21 (UTC)
 Die wichtigste Nachricht heute vorweg:
der von gestern noch fehlende Vogel Nr. 518 ist heute morgen um 08.28 Uhr auch zuhause eingetroffen, sodass nun alle Tauben vom gestrigen Flug wieder im Schlag sind. Das ist wirklich eine schöne Sache, denn insgesamt war das Reisejahr für viele Bestände doch allzu verlustreich. Ich denke, dass wir selbst da noch sehr gut davongekommen sind und im Gegensatz zu vielen anderen Schlägen relativ wenige Tauben verloren haben.
In der Rückschau muss ich sagen, dass das Reisejahr für uns selbst wirklich sehr gut verlaufen ist. Wir hatten im letzten Winter vier unserer sechs besten Vögel des Jahres 2020 in den Zuchtschlag gesetzt. Ein weiterer Vogel aus diesen sechs Besten ist dann auf dem ersten Vorflug leider verloren gegangen. Wenn man auf fünf seiner sechs besten Tauben aus dem Vorjahr in der Reise verzichtet, dann kann man nicht erwarten, dass man wieder in den Meisterschaften weit vorne landet. Zumal dann nicht, wenn man, wie wir, die Jungtauben 2020 auch nur bis 100 KM gereist hat und die Jährigen dann erst einmal auf den ersten Flügen der Altreise nur lernen müssen. Umso höher schätze ich für uns die Leistung unserer Mannschaft dieses Jahr ein.
Wenn ich vor der Saison darüber nachdenke welche Ziele für die Saison da sind, dann ist es immer so, dass wir in den für uns wichtigen Meisterschaften in den ersten 10 Prozent der teilnehmenden Züchter landen wollen. Bei 54 reisenden Schlägen in der RV haben wir das locker geschafft. Dazu wünsche ich mir immer zumindest einen ersten Konkurs in der Reise. Auch das haben wir geschafft.
Wenn dann noch ein Bonus drauf kommt, wie z.b. das tolle Abschneiden unseres "150" dieses Jahr, dann ist das umso schöner. Vielleicht landet er wirklich unter den besten zehn Altvögeln in Westfalen....
Man muss ja auch immer bedenken wie wir die Tauben führen. Es gibt bei uns kein großes "Theater" mit den Tieren. Kein Privattraining bei Alt- oder Jungtauben. Keine besondere Motivation. Keine hundert Bei- und Zusatzprodukte. Es ist seit Jahren eigentlich immer sehr gleich was wir mit den Tauben machen und wir haben einen Stamm, der das kann und nicht zig Extras benötigt, damit er Preise fliegen kann. Wenn dann noch die Mehrheit der Preise, die wir erringen, auf den anspruchsvollen Flügen über 400 Kilometer Entfernung geflogen wird, dann kann man wohl sagen: wir machen einiges richtig.

Was das darüber hinaus noch toll war: wir hatten ja in 2020 sechs jährige Vögel nur vom Jungtierschlag vom Brett für sieben Altfllüge mitgereist und diese dann erst letzten Winter in den Witwerschlag integriert. Auch das hat sich gelohnt. Einer dieser Vögel fliegt in diesem Jahr nun 10 Preise mit 1. Konkurs, einer fliegt 9 Preise, ein weiterer fliegt 7 Preise, davon aber 6 auf den letzten 7 Preisflügen. Er hatte wohl noch etwas Anlaufzeit benötigt. Insgesamt war auch das ein gelungenes Experiment, wenngleich wir es eher nicht wiederholen werden.
Wenn ich insgesamt schaue welche Vögel dieses Jahr besonders gut geflogen haben, dann sind das wieder Tiere aus den Linien, die bei uns seit längerer Zeit nun glänzen. Zu unserem "150" werde ich in dieser Woche vielleicht nochmal ausführlicher schreiben, denn das ist wirklich eine Taube, auf die wir auch züchterisch sehr stolz sind.

Morgen setzen wir nun schon wieder die Jungtauben zum zweiten Vorflug ein. Pausen gibt es im Brieftaubensport einfach nicht. Auch ein Grund dafür warum die Zahlen der teilnehmenden Schläge zum Ende der Saison in der ganzen Republik erbärmlich schlecht sind. Es geht so einfach nicht mehr weiter. Unser Reisesystem hat sich komplett überholt und wird in dieser Form gar nicht mehr richtig angenommen. Ich fürchte nur, dass es zu spät ist um noch irgendetwas zu ändern was die Züchter auch mit tragen...
 

Samstag, 24.07.2021
Sascha am 24.07.2021 um 18:51 (UTC)
 Das war nun also der letzte Flug der Altreise 2021. Die Tauben wurden um 6.30 Uhr in Passau aufgelassen. Nach nicht einmal 5 Stunden Flugzeit kam unser erster Vogel um 11.22 Uhr zuhause an. Natürlich schon aus dem Westen von hinten....Es war ja nicht anders zu erwarten bei dem Rückenwind.
Wenn man dann obendrein noch den Regionalverband 403 am Nationalflug teilnehmen lässt, was ursprünglich so gar nicht geplant war, dann kommt es dabei raus, dass ausnahmslos alle unsere Tauben aus der entgegen gesetzten Richtung kommen.
Es spricht ja nichts dagegen wenn möglichst viele Regionalverbände an einem Nationalflug teilnehmen. Wenn das aber so kurzfristig passiert wie hier und erst entschieden wird, wenn die Tauben praktisch schon am Auflassort sind, dann fragt man sich schon auf was man sich im deutschen Brieftaubensport noch verlassen kann. Es wird gemacht wie es passt und wie man will....grauenhaft!
Wie auch immer: unsere Tauben kamen recht flott und wir machen schließlich in der RV 17/11 Preise, im Regionalverband 17/10 und in der Nationalliste 17/9 Preise. Das bildet den Flugverlauf recht gut ab, denn als östlichste RV machen wir bei Rückenwind nun mal weniger Preise.
In unserer RV erzielen wir national übrigens das mit Abstand beste Ergebnis. Alle anderen Schläge unserer RV machen allenfalls mal knapp über die "Prozente" oder aber deutlich darunter. Insofern bin ich mit der Leistung unserer Tiere vollauf zufrieden.
Nachdem ich ja einen unserer Zähler zuhause vergessen hatte kamen allerdings die restlichen Zähler auch nicht besonders gut und so konnten wir uns in den Meisterschaften nicht verbessern.
Aber 2. RV-Meister mit den 5 besten Tauben, 3.VB-Meister und 2. Männchen-Meister bei 54 reisenden Schlägen ist allemal ein top Resultat. Damit bin ich hochzufrieden, zumal sich unser 18-150 mit 10 Preisen und 898 As-Punkten sicherlich auch bei den As-Vögeln in der Westfalen-Meisterschaft sehr weit vorne platzieren wird.
Ich werde dazu aber in den nächsten Tagen noch etwas schreiben.
Aktuell fehlt noch ein zweijähriger Vogel mit bislang 9 Preisen und ich hoffe, dass er noch wiederkommt. Er ist ein Bruder des 50.As-Vogel BRD 2020 und es wäre schade ihn zu verlieren.
Insgesamt war es wohl eines der schwierigsten Reisejahre der letzten 20 Jahre. Verluste, unterschiedliche und schwere Bedingungen, seltsame Flugentscheidungen....da können wir mit den Leistungen unserer Tiere einfach nur zufrieden sein. Die Qualität stimmt im Schlag.
 

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