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Freitag, 23.07.2021
Sascha am 23.07.2021 um 16:41 (UTC)
 Nach einigem hin und her stehen unsere Tauben nun in Passau und sollen morgen dort aufgelassen werden. Ein 600-Kilometer-Flug erscheint den Flugleitern mit zu viel Risiko behaftet angesichts der Wetterlage und so ist man auf 500 KM gefahren. Zusammen mit unseren Tauben sollen dort auch die Tauben des Regionalverbandes 402 zum Nationalflug gestartet werden und - das habe ich heute Nachmittag erfahren - auch die Tauben des Regionalverbandes 403, die ebenfalls in Passau stehen. Was grundsätzlich eine gute Sache ist, ist für unsere RV bei diesem Wetter ein Problem, denn die Tauben werden bei östlichen Winden wahrscheinlich südlicher einfliegen - bedingt durch die Tauben der Regionalverbände aus dem Ruhrgebiet und müssen dann, bei heraufziehendem schwierigem Wetter aus Südwesten, wieder zurück. Genau diese Situation führt für uns häufig zu Verlusten.
Wir selbst haben 17 Vögel am Start. Die jährigen Vögel sind zuhause geblieben und auch einige alte Vögel. Da ich gestern zum Nachtdienst musste habe ich die Tauben eingekorbt und mein Vater hat sie zur Einsatzstelle gefahren und so ist uns erst heute morgen aufgefallen, dass unser zweitbester Vogel, der 516 mit aktuell 10/11 Preisen zuhause saß. Ich habe ihn schlicht vergessen. Er war für die VB-Meisterschaft und die Goldmedaille vorbenannt und auf unserem Zettel stand er dann als nicht eingesetzt.....so fehlt er uns natürlich morgen auch im Rennen um die Meisterschaften als Zähler. Aber wer weiß wofür es gut ist. Er sitzt immerhin sicher zuhause, wobei er gerade auf weiten Flügen eigentlich eine Bank ist. Wenn wir dadurch in den Meisterschaften nun schlechter abschneiden ist es eben mein Fehler - aber kein Weltuntergang....
 

Donnerstag, 22.07.2021
Sascha am 22.07.2021 um 06:26 (UTC)
 Gestern morgen wurden unsere Jungtauben in Medebach - das sind für unseren Schlag ca. 47 Kilometer Entfernung - zu ihrem ersten Vorflug um 11Uhr gestartet. Der Flug verlief für uns sehr glatt. Wenn ich mich nicht verzählt habe, dann fehlte gestern Abend noch eine Jungtaube. Wir hatten die Tauben vorher nicht selbst trainiert o.ä. Dafür fehlt uns die Zeit und die Lust und wir sind seit Jahren der Ansicht, dass diese ganze private Fahrerei mit den Tauben vielleicht dafür sorgt, dass die Jungtauben einige Preise mehr fliegen, aber dass sie dadurch nicht wirklich besser werden in ihrem späteren Leben als Reisetaube - eher im Gegenteil.
Heute Abend werden die Alttauben dann zum Endflug ab Micheldorf eingesetzt. Ich werde mir am Nachmittag den Wetterbericht noch einmal ansehen und dann entscheiden, welche Tauben wir mitgeben zu diesem Flug. Es wird morgens wohl eine Inversionswetterlage geben (wobei aus meiner Sicht sehr schwer abschätzbar ist, inwieweit das erfahrene Alttauben überhaupt in ihrer Orientierung beeinträchtigt).
Dazu wird es recht warm und schwül über den Tag und gegen Nachmittag gewittrig, wobei die Gewitter unsere Region hier aber vielleicht gar nicht erreichen werden. Zumindest scheint es Rückenwind zu geben, sodass es für die Tauben dann etwas einfacher wird. Insgesamt sind das jedoch alles andere als ideale Vorraussetzungen für einen 600-Kilometer-Flug. Aber die Tauben werden Samstag in Micheldorf früh aufgelassen - davon bin ich überzeugt. Es gibt einfach zu viel Interesse bei einigen Züchtern daran, dass der Flug durchgeführt wird und da geht man dann ein gewisses Risiko bzgl. der Wetterlage ein....
 

Dienstag, 20.07.2021
Sascha am 20.07.2021 um 05:44 (UTC)
 Heute Abend können wir unsere Jungtauben zum ersten Jungtaubenvorflug einsetzen. Ich persönlich halte ja überhaupt nichts davon die Jungreise schon während der laufenden Altreisesaison zu beginnen. Dadurch artet das ganze Hobby für berufstätige Züchter nur noch mehr in Stress aus. Aber es hat sich halt in den letzten Jahren so eingebürgert, dass das kaum noch jemanden interessiert. Deswegen ist unser Hobby auch so gut wie tot, wenn man sich die Züchterzahlen, die Preislisten mit den teilnehmenden Schlägen usw. ansieht.
Für den 600-Kilometer-Nationalflug am kommenden Wochenende ab Micheldorf fürchte ich eine sehr ähnliche Wetterlage wie 2019, wo ab 14/15 Uhr am Nachmittag Gewitter mit Starkregen herein zogen. Damals sind nicht wenige gute Tauben auf der Strecke geblieben, weil die Flugleiter gemeint hatten, dass es schon irgendwie gehen wird. Die Konkurszeit damals war zwar in Ordnung, aber für viele Tauben reichte es dann doch in den Gewittern nicht mehr, um nach hause zu kommen.
Damals telefonierte ich - daran erinnere ich mich gut - mit einem Sportfreund aus dem Ruhrgebiet noch während die Tauben kommen mussten und er sagte: "Hier schüttet es jetzt so stark, dass ich in Gummistiefeln zum Schlag gehen muss."
Aktuell sind die Vorhersagen so, dass es vom Wetter her ganz genau so kommen könnte. Und ich gehe davon aus, dass man den Flug wieder einmal unbedingt durchziehen wird, denn es gibt Schläge, die derzeit sehr gut im Rennen sind bei den deutschen Meisterschaften oder den As-Tauben und die diesen Flug noch brauchen.
Davon abgesehen muss man natürlich sagen: es ist noch zu früh für genaue Wetterprognosen. Allerdings wird es auf jeden Fall zum Wochenende hin wärmer, schwüler und gewittriger. So viel steht fest. Und dass selbst bei sehr ordentlichem Wetter und kühlen Temperaturen die 600er sehr schwierig verlaufen können, konnte man gestern an den Flügen der Regionalverbände 408 und 409 ab Wegscheid bzw. Freilassing sehen. Dort fehlen - Stand jetzt (am Morgen nach dem Flug - noch eine viel zu große Masse an Tauben....

Das hier ist die aktuelle Radar-Vorhersage für den kommenden Samstag 11 Uhr....




 

Sonntag, 18.07.2021
Sascha am 18.07.2021 um 17:43 (UTC)
 Unser elfter Preisflug wurde heute morgen um 7.05 Uhr in Lauf an der Pegnitz gestartet. Für unseren Schlag sind das 309 Kilometer Entfernung. In unserer RV hatten nur noch 34 teilnehmende Schläge 802 Tauben gesetzt. 20 Schläge weniger als insgesamt an der Altreise teilgenommen haben. Es ist ein Trauerspiel und zum Endflug in der kommenden Woche werden es sicher nochmals einige Schläge weniger werden. Brieftaubensport zum Abgewöhnen! Es scheint nur noch ein Ausscheidungswettkampf zu sein, wer am längsten durchhält. So hat das wirklich keinen Sinn mehr. Mich ärgert dieses Reiseprogramm von Anno Dazumal, denn es macht doch wirklich so für viele Sportfreunde gar keinen Spaß mehr. Dabei könnte ich eigentlich so zufrieden sein. Wir haben erneut 33 Vögel gesetzt und bringen davon 21 in die Preise, beginnend mit dem 8. und 12. Konkurs. Ein sehr schönes Ergebnis. Aber wenn ich dran denke was das für ein erbärmlicher Endflug nächste Woche wird - auch im Regionalverband, wo es in den anderen RVen teilweise noch deutlich trauriger aussieht, als bei uns - dann vergeht mir einfach die Freude am Taubenschicken.
 

Sonntag, 18.07.2021
Sascha am 18.07.2021 um 17:43 (UTC)
 Unser elfter Preisflug wurde heute morgen um 7.05 Uhr in Lauf an der Pegnitz gestartet. Für unseren Schlag sind das 309 Kilometer Entfernung. In unserer RV hatten nur noch 34 teilnehmende Schläge 802 Tauben gesetzt. 20 Schläge weniger als insgesamt an der Altreise teilgenommen haben. Es ist ein Trauerspiel und zum Endflug in der kommenden Woche werden es sicher nochmals einige Schläge weniger werden. Brieftaubensport zum Abgewöhnen! Es scheint nur noch ein Ausscheidungswettkampf zu sein, wer am längsten durchhält. So hat das wirklich keinen Sinn mehr. Mich ärgert dieses Reiseprogramm von Anno Dazumal, denn es macht doch wirklich so für viele Sportfreunde gar keinen Spaß mehr. Dabei könnte ich eigentlich so zufrieden sein. Wir haben erneut 33 Vögel gesetzt und bringen davon 21 in die Preise, beginnend mit dem 8. und 12. Konkurs. Ein sehr schönes Ergebnis. Aber wenn ich dran denke was das für ein erbärmlicher Endflug nächste Woche wird - auch im Regionalverband, wo es in den anderen RVen teilweise noch deutlich trauriger aussieht, als bei uns - dann vergeht mir einfach die Freude am Taubenschicken.
 

Sonntag, 18.07.2021
Sascha am 18.07.2021 um 17:43 (UTC)
 Unser elfter Preisflug wurde heute morgen um 7.05 Uhr in Lauf an der Pegnitz gestartet. Für unseren Schlag sind das 309 Kilometer Entfernung. In unserer RV hatten nur noch 34 teilnehmende Schläge 802 Tauben gesetzt. 20 Schläge weniger als insgesamt an der Altreise teilgenommen haben. Es ist ein Trauerspiel und zum Endflug in der kommenden Woche werden es sicher nochmals einige Schläge weniger werden. Brieftaubensport zum Abgewöhnen! Es scheint nur noch ein Ausscheidungswettkampf zu sein, wer am längsten durchhält. So hat das wirklich keinen Sinn mehr. Mich ärgert dieses Reiseprogramm von Anno Dazumal, denn es macht doch wirklich so für viele Sportfreunde gar keinen Spaß mehr. Dabei könnte ich eigentlich so zufrieden sein. Wir haben erneut 33 Vögel gesetzt und bringen davon 21 in die Preise, beginnend mit dem 8. und 12. Konkurs. Ein sehr schönes Ergebnis. Aber wenn ich dran denke was das für ein erbärmlicher Endflug nächste Woche wird - auch im Regionalverband, wo es in den anderen RVen teilweise noch deutlich trauriger aussieht, als bei uns - dann vergeht mir einfach die Freude am Taubenschicken.
 

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