Brieftauben Mimberg

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Montag, 28.03.2022
Sascha am 28.03.2022 um 06:11 (UTC)
 Nachdem wir die Paare am Samstagabend getrennt hatten, bekamen die Witwervögel gestern nachmittag zwanglos Freiflug. Einige saßen noch auf dem Nest, andere gingen raus und flogen. Ab heute werden wir nun damit beginnen die Vögel nach und nach etwas mehr ans Fliegen zu bekommen. Das bedeutet allerdings bei uns nur, dass die Tauben für eine Zeit ausgesperrt werden und nicht in den Schlag können. Ein Training mit der Fahne o.ä. gibt es nicht. Die Zeit des Aussperrens verlängern wir dann so nach und nach - je nachdem wie lange die Tiere fliegen. Sie erhalten ein relativ schweres Zuchtfutter, welches wir nicht ganz satt füttern. Wenn ich merke, dass die Tiere langsam satt sind, dann füttere ich nur noch etwas Paddy-Reis nach und fressen sie den nicht mehr oder wenig, dann wird abgeräumt. Beiprodukte gibt es gar nicht außer dem Programm, welches wir immer durchführen. Wir wollen, wenn möglich, einen ganz ruhigen und langsamen Formaufbau und die Form nicht mit allerlei Präparaten ankurbeln. Unserer Meinung nach ist das geben von diversen Beiprodukten zur Formsteigerung ein sehr zweischneidiges Schwert. Selbstverständlich können diese nutzen um die Form zu verbessern. Aber gibt man die Produkte dann nicht mehr, dann fällt die Form auch möglicherweise rapide wieder ab. Das bedeutet, dass man immer wieder diese Produkte geben muss, um die Form zu halten und eventuell sogar mehr oder noch andere, um später in der Reise die Form nochmals zu steigern.
Das aber ist nicht in unserem Sinne. Wir möchten unsere Tauben so weit möglich ohne zusätzliche Mittel in eine gute Verfassung bringen.
Die Jungtauben im Zuchtschlag wachsen und gedeihen weiter sehr gut. Insgesamt gefällt mir die erste Zucht des Jahres bisher hervorragend. Der Kot der Jungtiere ist ausgezeichnet und es kümmert kein Tier. Etwa am Wochenende oder zum Beginn der nächsten Woche werden wir dann die Jungtauben nach und nach absetzen können.
 

Samstag, 26.03.2022
Sascha am 26.03.2022 um 17:47 (UTC)
 Heute habe ich einen wunderschönen Tag am Niederrhein verbracht. Der Sportfreund Werner Lorberg, mit dem ich seit längerer Zeit in Kontakt stehe hatte mich eingeladen. Werner hat selbst keine Brieftauben mehr, aber er ist immer sehr interessiert an unserem Hobby und steht in Kontakt zu weiteren Züchtern, die er regelmäßig besucht und ihnen, wenn nötig hilft.
So fuhren wir gemeinsam zu Karlheinz Mems nach Voerde um uns dort die Tauben anzusehen. Sportfreund Mems nimmt derzeit nicht aktiv am Reisegeschehen teil, hat aber einen ausgezeichnet besetzten Zuchtschlag und er versucht seine Jungtauben von anderen Züchtern testen zu lassen.
Ich konnte mir bei Karlheinz Mems mehrere Jungtauben aussuchen und nahm schließlich neun Jungtiere mit zu uns, um sie hier demnächst zu reisen. Es waren schöne Stunden und ein tolles Gespräch über unser Hobby. Obendrein bekam ich noch sehr leckeren Kuchen und Kaffee serviert. Vielen Dank auch noch einmal von dieser Stelle.
Die Zeir verging viel zu schnell, denn dann ging es weiter zum Sportfreund Heiko Feldkamp nach Hünxe. Heiko ist nicht nur 1. Vorsitzender der RV Dinslaken, sondern wurde beispielsweise in 2021 dort auch 1. RV-Meister und reist insgesamt seit Jahren sehr stark. Kein Wunder bei dem sehr guten Taubenmaterial, welches mir dort vorgestellt wurde. Auch bei Heiko Feldkamp hatten wir ein interessantes Gespräch über den Brieftaubensport und ich wurde erneut toll bewirten. Es gab herzhafte Mettbrötchen.
Damit nun niemand denkt ich sei nur an den Niederrhein gereist um mich dort durch zu fressen...nein, im Mittelpunkt stand natürlich unser Hobby und die tollen Tauben und ich denke auch bei Sportfreund Feldkamp bin ich sicher nicht zum letzten Mal gewesen...
Dann ging es zurück nach Hause, denn hier mussten die neuen Jungtauben untergebracht und versorgt werden, die Zuchttauben gefüttert werden und schließlich erhielten die Witwer und ihre Weibchen noch Freiflug.
Nachdem sie wieder im Schlag waren und fertig versorgt habe ich dann noch die Reisevögel von ihren Täubinnen getrennt.
Insgesamt war es ein toller Tag und ich hab mich sehr gefreut solch nette Sportfreunde kennenzulernen! Ein großes Dankeschön nochmal an Werner Lorberg für die tolle Organisation!
 

Freitag, 25.03.2022
Sascha am 25.03.2022 um 16:42 (UTC)
 Heute war ich zunächst beruflich lange unterwegs und hab dann am Nachmittag noch schnell die Tauben nach draußen gelassen. Es blieb auch alles soweit ohne Greifvogelangriffe. Insofern war der Nachmittag heute in Ordnung und die Tauben haben sich gut bewegt und bei dem schönen Wetter tut ihnen das lockere Fliegen ja auch gut.
Im Zuchtschlag legen jetzt nach und nach die Weibchen ihr zweites Gelege ab und ich hoffe, dass da alles ähnlich gut verläuft wie bei der ersten Zucht und dann wäre ich schon gut zufrieden.
Morgen steht ein kleiner Ausflug an den unteren Niederrhein in Sachen Brieftauben auf dem Programm - da freue ich mich schon drauf und dann werde ich hier auch ein wenig berichten...
 

Donnerstag, 24.03.2022
Sascha am 24.03.2022 um 09:01 (UTC)
 Heute nur kurz: gestern war es mit der Ruhe vor den Greifvögeln dann endgültig vorbei und der Habicht hat bei einem Angriff einen jährigen Vogel geschlagen. Das erste Opfer der Saison. Die Tauben hatten geflogen, saßen dann am Dach und der Greifvogel kam von Norden her in einem hohen Tempo über das Dach und griff einen der abfliegenden Vögel in der Luft. Es ging es schnell, dass wir keine Chance hatten zu reagieren.
Auch weitere Sportfreunde, die nicht weit von uns entfernt wohnen, hatten schon in den Vortagen und ganz besonders dann auch am gestrigen Tag enorme Probleme mit dem Habicht, der bereits mehrere Tauben geschlagen oder verletzt hat.
 

Mittwoch, 23.03.2022
Sascha am 23.03.2022 um 09:09 (UTC)
 In der aktuellen Ausgabe der "Brieftaube" findet sich nicht nur das Interview mit Ernst-Dieter Jacobi, auf welches ich hier bereits hingewiesen hatte, sondern auch ein Interview mit Sportfreund Friedrich Neuhaus aus Düsseldorf. Dieses Interview halte ich für unser Hobby für deutlich wichtiger, als jenes, welches mit Sportfreund Jacobi geführt wurde.
Friedrich Neuhaus scheint sich ernsthaft Gedanken um die Ausgestaltung des Brieftaubensports in der Zukunft zu machen und sagt in dem Gespräch mit Walter Niebecker einige wichtige Dinge. Sei es hinsichtlich einer Ausgestaltung des Reiseplans, sei es hinsichtlich der Tatsache, dass die Kluft zwischen den reinen "Hobbyisten" und den Sportfreunden, die das Hobby "sehr ambitioniert" betreiben immer größer wird oder sei es hinsichtlich des Aufbaus "zukunftsfester Strukturen".
Ich kann jedem interessierten Sportfreund nur raten dieses Interview (wenn es sein muss) zwei oder drei Mal zu lesen und darüber nachzudenken. Da spricht jemand, der etwas von der Materie versteht, der sich selbst nicht zu wichtig nimmt und der v.a. das Hobby gegenüber dem ausufernden Kommerz in den Mittelpunkt stellt. Auch wenn er den Brieftaubensport selbst sehr erfolgreich und mit viel Ambition betreibt.
Meiner Meinung nach müssten Sportfreunde wie Friedrich Neuhaus viel mehr in das Verbandsgeschehen, in Gremien oder als Präsidialmitglied, eingebunden werden.
 

Dienstag, 22.03.2022
Sascha am 22.03.2022 um 07:48 (UTC)
 Im Zuchtschlag beginnen die Paare nun wieder kräftig zu Treiben und ich habe nun allen Paaren eine zweite Nistschale hingestellt, in welche die Täubinnen dann bald wieder ihre Eier ablegen können. Ich gebe jetzt auch wieder etwas frisches Stroh in die Schläge. Einige Tiere schleppen dann wieder und beginnen ein Nest in dieser zweiten Schale zu bauen. Andere verzichten gänzlich darauf. Wir nutzen daher zusätzlich in unseren Tonnistschalen Nesteinlagen, sodass die Eier auf jeden Fall auf einen weichen Untergrund abgelegt werden.
Die ersten Freiflüge der Reisevögel, die noch auf Gipseiern mit ihren Täubinnen brüten, gestalten sich bisher störungsfrei von Greifvogelangriffen. Das ist sehr ungewohnt für uns und selbstverständlich sehr positiv. Ich hoffe, dass es so bleibt, denn für den Formaufbau der Tiere gibt es nicht Besseres als ungestörten Freiflug. Die Sonne und die warmen Temperaturen derzeit sind auch sehr positiv. Allerdings könnte das Wetter dann in der kommenden Woche doch umschlagen und es wieder deutlich kühler werden.
Die ersten Paare bei den Witwern werden nun wohl bald von den Gipseiern laufen und dann wird auch erst einmal getrennt. Ob wir die Tauben dann noch mal kurz wieder anpaaren weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Vielleicht lassen wir es dieses Jahr auch bei einer einmaligen Verpaarung.
Gestern habe ich unseres Jahresvorrat an Mineralien bekommen. Wir bestellen immer mehrere 20 KG-Säcke Picobal von Klaus und nun haben wir wieder für ein Jahr Ruhe und benötigen fast nichts weiter. Pickstein haben wir auch genug und ebenso Mineralpulver und somit ist in Bezug auf die Mineralienversorgung alles gewährleistet und ich muss mir darüber für ein Jahr lang keine Gedanken mehr machen.
 

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