Brieftauben Mimberg

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Mittwoch, 19.01.2022
Sascha am 19.01.2022 um 07:20 (UTC)
 Einer unserer jährigen Vögel hat einseitig in der zweiten Ordnung eine schreckliche "Kampfschwinge" gemausert. Von einer Feder kann man da kaum noch sprechen. Ein Ziehen der Feder würde nichts bringen, denn bekanntlich kommt sie genauso oder nocht schlechter dann wieder.
Da der Vogel sehr ordentlich geflogen hat als Jähriger und ein Hoffnungsträger für die kommende Saison ist, überlege ich aber, die Feder zu beschneiden. Denn wie man auf dem angehängten Foto sie, steht sie über den eigentlichen Schwingen und ich denke, dass sie den Vogel beim Flug mehr hintert als nutzt.
Was ich mich aber immer wieder frage und was mir bisher auch kein Fachmann beantworten konnte: warum mausern Tauben, die vielleicht mal eine Überlastung bzw. Überanstrengung hatten, dann eine Feder schlecht, die zum Zeitpunkt der Überanstrengung gar nicht erneuert wird. Warum geht ausgerechnet fast immer an dieser Stelle (1. Feder der 2. Ordnung) das Federbett kaputt und nicht z.b. an jeder Position, welche die Taube gerade während der Reise mausert (z..b die erste oder zweite Handschwinge). Mich interessiert das wirklich, aber scheinbar hat das bisher noch niemand herausgefunden, Vielleicht weiß jemand einen Rat, dann kann er sich gerne bei mir melden...

 

Dienstag, 18.01.2022
Sascha am 18.01.2022 um 06:24 (UTC)
 Gestern habe ich mir auf der Arbeit einen Hexenschuss eingefangen, sodass ich wohl für zwei, drei Tage nicht sehr viel tun kann. Ich hoffe, dass es sich schnell wieder gibt.

Diese Schreckensnachricht hier erreichte mich am Wochenende schon und nun steht es auch in der Bild-Zeitung. Es fehlen einem die Worte und dem Sportfreund kann man nur viel Kraft wünschen......

Ein Feuer tötete meine Brieftauben
 

Montag, 17.01.2022
Sascha am 17.01.2022 um 06:24 (UTC)
 Gestern morgen sind unsere künftigen jährigen Reisevögel vom Jungtierschlag in den Witwerschlag umgezogen. Seit nun drei oder vier Jahren setzen wir die Vögel erst um diese Zeit in den Witwerschlag, während wir es früher immer relativ zeitnah nach Beendigung der Reisesaison im September gemacht haben.
Die Gründe für dieses Vorgehen sind folgende Überlegungen gewesen:
zum Einen bedeutete das Umsetzen der jungen Vögel in den Witwerschlag gegen Mitte/Ende September sowohl für die jungen Tauben, wie auch für die alten Witwervögel immer deutlich Stress für einige Tage. Diesen wollten wir zu Beginn der Hauptmauser einfach vermeiden. Es war mehr so aus einem Gefühl heraus, dass wir den Eindruck hatten, dass die Mauser der Tauben dann ein wenig ruhiger verläuft.
Die zweite Überlegung war für uns aber noch ein Stück weit wichtiger: junge Tauben benötigen nach unseren Beobachtungen während der Mauser und auch in der beginnenden Winterzeit einfach mehr Futter als beispielsweise die Altvögel. Während die alten Tauben mit einer gewissen Futtermenge eines reichhaltigen Futters in der Mauser sehr gut zurecht kommen und man dabei darauf achten kann, dass sie nicht zu fett werden, merkt man den jungen Tieren bei der gleichen Futtermenge und dem gleichen Futter doch manchmal an, dass noch ein wenig fehlt und dann muss man sie nachfüttern.
Wenn Alt- und Jung nun in einem Schlag sitzen, dann führt das doch ein bißchen dazu, dass entweder die Jungen etwas zu wenig bekommen oder die Alten etwas zu viel.
Daher haben wir uns vor einiger Zeit entschieden die Tauben nun erst in der Mauser getrennt zu lassen und die jungen Vögel erst später in den Reiseschlag umzusetzen.
Darüber hinaus kann man, wenn es mit den Greifvögeln nicht zu schlimm ist, die jungen Vögel dann immer noch mal herauslassen, während die Alttauben schon länger im Schlag festsitzen. In der zurückliegenden Mauserperiode war ein Herauslassen der Tauben bei uns aber praktisch nicht möglich, weil hier allzu viele Greivögel unterwegs waren.

Heute noch einmal der Hinweis auf einen Gutschein für eine Jungtaube aus unserem Schlag zugunsten der Einsatzstelle Krummhörn. Die Auktion läuft am kommenden Mittwoch aus:

Gutschein für eine Jungtaube aus unserem Schlag 2022
 

Sonntag, 16.01.2022
Sascha am 16.01.2022 um 06:54 (UTC)
 Nachdem wir unsere Tauben vor etwa vier Wochen mit Lebendimpfstoff gegen Salmonellen geimpft hatten, habe ich nun gestern unseren Zuchttauben eine Art "Schluckimpfung" mit dem Produkt Para Control Boost von de Weerd verabreicht. Para Control Boost ist ein Produkt zur Stabilisierung der Darmflora, wodurch pathogene Bakterien besser eliminiert werden können. Es soll das Gleichgewicht im Darm der Taube fördern und damit die allgemeine Widerstandsfähigkeit und Immunität der Tauben unterstützen. Man spritzt 1 ML der Flüssigkeit mit einer Kropfspritze direkt in den Kropf der Tauben.
Wir hatten das bereits im letzten Jahr so durchgeführt und waren mit dem Ergebnis hochzufrieden. Das Kotbild der Tauben ist nach der Gabe dieser Schluckimpfung ideal. Unsere Zuchttauben sollen zur Anpaarung in etwa drei Wochen in bester Verfassung sein und so ist jetzt ein sehr guter Zeitpunkt um dieses Mittel zu verabreichen. Bei den Reisetauben erfolgt die Gabe erst später.
Wir sind insgesamt der Meinung dass man mit solchem Vorgehen die Gabe von Medikamenten sehr stark reduzieren kann. Daher führen wir mehrere Impfungen durch (Paramyxovirus, Rotavirus, Pocken, Salmonellen) und ergänzen das dann beispielsweise mit diesem Produkt zur Stabilisierung der Darmflora.
Manchmal sprechen mich Züchter auf unser Vorgehen an und bemerken, dass das insgesamt ja recht aufwändig und auch teuer sei. Das kann man sicher so sehen. Aber bevor ich alle naselang teure Medikamente gebe, die am Ende ja nicht billiger sind, als diverse Impfungen durchzuführen, versuche ich die Tauben dann doch lieber über Impfungen zu schützen. Wenn man diese Impfungen dann noch mit einem durchdachten Plan an Zusatzpräparaten ergänzt, dann braucht man über das ganze Jahr hinweg kaum Medikamente.
So ist unser Ansatz die Tauben zu versorgen und gute Ergebnisse in Zucht und Reise zu erzielen. Es gibt aber sicher viele Wege, die zum Erfolg führen können...

 

Samstag, 15.01.2022
Sascha am 15.01.2022 um 08:11 (UTC)
 Ein Sportfreund hatte mich kürzlich, nachdem ich hier das Video über die Bürzeldrüse gedreht hatte, gefragt, ob ich nicht weitere solcher Kurzvideos machen könne.
Heute morgen hatte ich Zeit und Lust wieder ein solches Kurzvideo zu drehen.
Zum Thema habe ich mir dieses Mal die sogenannten "Herzfedern" gemacht, die von Ornithologen bei Vögeln richtigerweise "Achselfedern" genannt werden. Im Grunde haben diese Federn die Funktion den Körper bei geöffnetem Flügel im Flug auch von der Unterseite des Flügels voll abzudecken.
Es gibt Sportfreunde, die bei der Beurteilung einer Taube Wert auf die Beschaffenheit dieser Federn legen. Ich will versuchen es im folgenden Video kurz zu erklären.

 

Freitag, 14.01.2022
Sascha am 14.01.2022 um 04:29 (UTC)
 Gestern fiel mir in der Voliere der Witwerweibchen eine Täubin auf, die etwas abseits saß und ein Bein immer hoch zog. Da es etwas schwierig ist in der Voliere die Taube schnell zu fangen, habe ich sie eine Weile beobachten und dann gesehen, dass sie sich ein wenig am Fuß verletzt hatte und dort blutete. Wie das Weibchen das angestellt hat weiß ich nicht. Aber man kann ohnehin nicht viel tun. Es war keine große Verletzung und wird wieder zu heilen.
Die Zuchtvögel waren hier gestern richtig aktiv und aufgedreht. Wir hatten über den ganzen Tag hinweg immer wieder Sonnenschein. Zwei Vögel (sogar Brüder) hatten es für nötig befunden sich derart zu streiten, dass einer von beiden etwas blutig an der Nase war. Das kommt in unserem Bestand eigentlich sehr selten vor. Mich hat es deswegen ein wenig verwundert. Aber auch da kann man nicht viel machen und es wird sich wieder geben.
Ansonsten wäre eigentlich gutes Wetter um die Tauben anzupaaren, aber das ist mir doch zu früh im Jahr. Jungtieren könnten wir wegen der Greifvögel nicht früh genug Freiflug geben und dann sitzen sie nur unnütz und fressen und machen Arbeit. Also warten wir noch etwa drei bis vier Wochen. Dann werde ich auch genauer vorstellen wie ich die Zuchttauben auf die Zucht vorbereite. Aber insgesamt müssen wir uns da nicht viel Arbeit machen, denn meiner Meinung nach müssen die Tauben das ganze Jahr über in einem Zustand sein, indem man sie sehr zeitnah anpaaren kann, Entsprechend muss eine Grundversorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen etc. immer durchgehend gewährleistet sein. Übertreiben muss man es damit aber sicher nicht.
 

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