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Dienstag, 10.02.2026
Sascha am 10.02.2026 um 09:28 (UTC)
 Außer den Tauben Futter, Wasser und Mineralien bereit zu stellen geschieht aktuell nichts in unseren Taubenschlägen. Ich bin froh, wenn ich das hinter mir habe und wieder liegen kann. Ich hoffe es geht bald besser und ich kann die Schläge reinigen usw. Den Zuchttauben habe ich vorhin auch noch schnell etwas Nistmaterial in den Schlag geworfen sodass sie beginnen können ihr Nest zu bauen, wenn sie wollen. In unsere Tonnistschalen habe ich aber auch Nestmatten mit doppelseitigem Klebeband geklebt, sodass die Eier auf jeden Fall auf weichen Untergrund gelegt werden.
Gestern konnte ich aus dem Küchenfenster dann auch sehen, dass hier ein Sperberweibchen unterwegs ist und sich deswegen, wie ich es beschrieben hatte, auch die Tauben in den Volieren immer mal wieder erschrecken.
Gar nicht weit von hier, vorne in unserem RV-Gebiet, hat man in den letzten zwei, drei Tagen 22.000 Putenhähne gekeult, weil in einem Geflügelbetrieb möglicherweise die Geflügelpest ausgebrochen ist. Aktuell ist noch nicht einmal nachgewiesen, dass es sich bei den erkrankten Tieren tatsächlich um an Geflügelpest erkrankte Tiere handelt. Dieses wird aktuell noch untersucht. Aber man hat die Tiere dort nun "vorsorglich" getötet.
Unabhängig von den Maßnahmen, welche eine Ausbreitung des Virus unterbinden soillen, frage ich mich oft wie wohl der Erreger in die Bestände kommt und wie anfällig die Tiere dort sein müssen, wenn ein erkrankter Wildvogel im Stall oder womöglich ein Kothaufen eines Wildvogels ausreichen, dass reihenweise Geflügel umfällt. Ehrlich gesagt kommt mir das alles etwas seltsam vor, aber ich bin kein Fachmann.
Wir sind jetzt mit unseren Brieftauben noch weit vor der Reisesaison, aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass wir in diesem Reisejahr mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Geflügelpest noch erhebliche Probleme für unsere Brietauben bekommen könnten.
 

Montag, 09.02.2026
Sascha am 09.02.2026 um 06:49 (UTC)
 Leider ist aus meinem Vorhaben die Brieftauben-Olympiade in Dortmund zu besuchen nichts geworden. Seit drei Tagen plagt mich ein heftiger Infekt mit Husten, Schnupfen, Kopfschmerzen und zwischenzeitlich auch erhöhter Temperatur, sodass an einen Besuch der Ausstellung und der Messe nicht zu denken war. Das ist wirklich schade. Ich wäre sehr gern dorthin gefahren, aber was nicht geht, das geht eben nicht. Einige Sportfreunde, welche in Dortmund zu Gast waren, haben mir berichtet. Die Meinungen waren doch recht unterschiedlich von: "Man sah den Niedergang des deutschen Taubensports" bis zu "Eine tolle Veranstaltung mit allem was Wichtig ist." Da ich nicht vor Ort war kann und will ich mir kein Urteil erlauben. Was mich abschließend allerdings doch interessiert ist der Kostenfaktor. Was hat diese Olympiade insgesamt unseren Verband gekostet?
Hier zuhause bin ich über das Wochenende eigentlich nur vom Sofa zu den Tauben und wieder zurück gegangen. Die Zuchttauben wurden noch wechselseitig aus ihren Zellen gelassen, hatten dann Gelegenheit zu fressen, zu trinken oder Mineralien aufzunehmen und dort ist alles in Ordnung. Nun hoffe ich, dass Ende der Woche die ersten Eier fallen.
Irgendwie muss hier in der Nähe auch ein Greifvogel sehr aktiv sein, denn mehrmals konnte ich zuletzt beobachten, dass die Witwerweibchen in ihrer Voliere aufschreckten und hoch flogen und sich in den geschützten oberen Teil der Voliere in Sicherheit brachten. Aber es ging immer alles so schnell, dass ich nicht erkennen konnte was für ein Greifvogel hier unterwegs ist. Ich vermute ein Sperber.
Während der Messe in Dortmund posteten einige der teilnehmenden Firmen auch immer mal wieder kurze Videos im Internet und so konnte ich sehen, dass die Firma Vanrobayes unter dem Namen "Flight Force" neue Reisefutter in einem Dreiphasensystem auf den Markt gebracht hat. Man hat auch eine entsprechende Informationseite im Internet aufgebaut und ich habe mir das einmal angesehen. Ich werde in der kommenden Reisesaison hier wieder Matador füttern, aber diese Mischungen und dieses System wäre für uns hier auch interessant:

Vanrobaeys Flight Force

Auch die Firma Beyers hat ein neues Witwerfutter konzipiert und ebenso eines für Täubinnen. Auch das finde ich insgesamt sehr interessant.

Beyers Premium Widowhood Cocks

Da ich selbst wieder auf Matador zurückgreifen möchte bei der Versorgung unserer Reisetauben hätte ich mir in Dortmund sehr gerne auch dort die neue Mischung angesehen, die Teil des neuen Versorgungsplans "Reise Südost" ist. Aber selbst werde ich herkömmlich bei der Versorgung nach dem alten Plan mit der Mischung "Premium Super Start" bleiben und nicht die neue Mischng "Premium Alpha 1 " einsetzen, die hier beschrieben ist:

Matador Premium Alpha 1

Es tut sich also auch auf dem Futtermarkt immernoch mal wieder etwas. Auch für unser deutsches Reiseprogramm gibt es immer mal wieder neue Ideen. Ob das nun letztlich alles notwendig und wichtig ist, muss dann jeder Züchter selbst für sich entscheiden. Ich halte es aber insgesamt für wichtig, dass sich die verschiedenen Futtermittelfirmen Gedanken um Verbesserungen und neue Ansätze machen.
 

Freitag, 06.02.2026
Sascha am 06.02.2026 um 07:06 (UTC)
 Morgen werde ich mich auf den Weg zur "Brieftauben-Olympiade" nach Dortmund machen. Ich freue mich schon darauf mir die hervorragenden Tauben in natura anzusehen. Ich kann mich immer wieder für solche Spitzentauben begeistern. Tauben, die mehrfach Spitze, teilweise in sehr großer Konkurrenz fliegen - für solche Tiere machen wir doch am Ende unsere Zuchtbemühungen. Hin und wieder hatten wir hier ja auch das Glück gute Tauben zu züchten. Auch wenn noch niemals eine so gute Taube dabei war, dass sie auf der Olympiade hätte stehen dürfen. Aber trotzdem waren ab und an gute Tauben auch bei uns dabei und es ist für mich persönlich das Schönste am Brieftaubensport, wenn man am Flugtag auf die Tauben wartet und dann fast Woche für Woche die gleichen Tauben früh zuhause ankommen und in die Spitze fliegen. Für mich ist das viel schöner als jede Meisterschaft mit den 5 besten Tauben oder sonst etwas in der Art. Wenn man Meisterschaften erringen kann, dann ist das auch eine tolle Sache, aber bei mir selbst liegt der Aspekt viel mehr darauf, dass man einzelne super Tauben hat, die viele Preise fliegen und v.a. auch Spitze fliegen können. Allerdings ist es inzwischen ja auch so, dass das eine das andere oft bedingt. Wenn man mehrere Tauben hat, die häufig in die spitze fliegen, dann liegt man auch in den Meisterschaften oft vorne.
Andererseits gibt es auch Züchter, bei denen die Prioritäten anders gelagert sind. Diese Sportreunde haben Jahr für Jahr viele Tauben mit hoher Preiszahl, viele Tauben mit zweistelliger Preiszahl und auch Tauben, die ab und an mal in die Spitze fliegen. Aber sie haben selten oder nie Tiere, die dann mit 12 oder 13 Preisen auch mal 900 oder 1000 und mehr As-Punkte fliegen. Diese Sportfreunde haben selbstverständlich auch super Tauben, denn im deutschen Programm zweistellig zu fliegen ist für eine Taube auch eine hervorragende Leistung. Für mich selbst ist das aber nicht ganz so interessant.
Das "Spitzefliegen" muss in der Taube stecken und so schaue ich mich auch nach vermeintlichen Verstärkungen für unseren Zuchtschlag um. Da ich die As-Tauben selbst aus finanziellen Gründen nicht kaufen kann, versuche ich an Kinder von diesen "Spitzefliegern" zu kommen oder auch mal an Geschwister und diese dann mit unseren Tauben zu verpaaren. Immer in der Hoffnung, dass mal wieder ein "Spitzeflieger" da heraus kommt. So habe ich es auch zurückliegend getan und habe nun mehrere zugeholte Tauben vorgestern im Zuchtschlag verpaart. Allen ist gemein, dass sie direkt aus "Spitzefliegern" kommen oder sehr eng mit diesen verwandt sind. Meine Meinung ist immer: wenn es in den Tauben nicht drin steckt, dann kann ich tun was ich will - ich kriege nicht mehr aus ihnen heraus. Zum "Spitzefliegen" muss dann noch einiges mehr hinzu kommen. Die Form der Tauben muss stimmen, die Gesundheit, die Motivation usw. Das ist dann Sache des Züchters und ich muss mich bemühen es aus den Tauben herauszuholen. Aber wenn es nicht drin steckt, dann kommt es niemals heraus.
 

Donnerstag, 05.02.2026
Sascha am 05.02.2026 um 06:47 (UTC)
 Die Verpaarung unserer Zuchttauben gestern verlief bei blauem Himmel und recht angenehmen Temperaturen insgesamt etwas holpriger, als ich es erwartet hatte. Der Grunnd dafür lag letztlich im Verhalten nur eines Vogels. Die Tauben waren paarig und in guter Form. Ich habe dann immer eine Liste mit den Paaren, wie ich sie mir wünsche. Außerdem eine Art Reihenfolge. D.h. oben stehen die vermeintlich besten Zuchtvögel und Zuchtweibchen, die schon gute Nachzucht gebracht haben und weiter unten stehen dann eher Versuchstauben. Ich beginne dann damit, wenn man so will, dne besten Vogel an das beste Weibchen zu paaren, wenn die beiden nicht zu eng verwandt sind und körperlich zueinander passen.
Gestern passierte nun folgendes: unser alter 16-483, ein Vogel, der sehr gut gereist hat und auch als Zuchtvogel schon mehrere gute Tauben gegeben hat, sollte an eine bestimmte Täubin gepaart werden. Seine alte Stammtäubin hatte im vergangenen ja - ich hatte das hier auch beschrieben - Legenot und sie ist zwar inzwischen wieder in guter Verfassung, aber ich wollte sie nun noch nicht anpaaren. Leider zeigte sich der Vogel dann extrem wählerisch. Er war so wild, dass er nach kurzer Zeit begann das für ihn angedachte Weibchen zu beißen. Ich finde das sehr ungewöhnlich bei einem doch schon recht alten Vogel. Aber kurz gesagt: es harmonierte nicht. Er bekam also das nächte Weibchen oben von der Liste....und es begann das gleiche Spiel. Auch die dritte Täubin mochte er nicht.
Ich bin dann dazu übergegangen und habe erst einmal die Tauben weiter unten von der Liste so wie geplant verpaart. Das ging auch ausgezeichnet. Nach und nach habe ich alle Paare in der Reihenfolge von unten nach oben zusammen gesetzt. Als ich bei den vermeintlich besten Zuchttauben wieder abgekommen war habe ich noch bei einer weiteren Paarung eine Änderung vornehmen müssen, weil die Partner nicht so gut harmonierten. Aber schließlich ging alles recht gut. Sogar unser "Alter Belgier", der inzwischen 13 Jahre alt ist und von dem ich nicht weiß, ob er dieses Jahr noch befruchtet, nahm - im Gegensatz zu früheren Jahren - seine angedachte jährige Täubin mit Begeisterung an. Auch er hat sich in früheren Jahren oft nur sehr schwer umpaaren lassen.
Der 483 nahm schließlich auch ein jähriges Weibchen an mit dem es ganz gut harmonierte. Ich habe die beiden Partner aber über Nacht noch durch ein Gitter getrennt in der Zelle sitzen lassen und werde den 483 dann heute mit seinem Weibchen zusammen laufen lassen.
Heute werde ich die Partner wechseln aus den Zellen lassen, damit sie fressen und trinken können und dann wieder festsetzen. Das werde ich dann zwei, drei Tage so tun, wobei ich Samstag ja auch zur Olympiade nach Dortmund fahren möchte und da muss ich mal schauen wie ich es anstelle.
Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit den Paarungen und auch damit wie die Tauben sich - mit Ausnahme des alten Vogels - verhielten. Ich habe in diesem Jahr mehrere jährige Weibchen im Zuchtschlag neu verpaart, sodass das Legen vielleicht nicht ganz so einheitlich erfolgen wird, als wenn man nur alte Zuchttäubinnen anpaart. Aber das ist letztlich auch nicht so ein Drama. Die jährigen Täubinnen waren insgesamt aber allesamt sehr paarig und verhielten sich prima. So bin ich insgesamt zuversichtlich, dass es wieder eine schön Runde Jungtauben geben wird. Ob Gute dabei sind weiß ich aber letztlich erst in zwei, drei Jahren.
 

Mittwoch, 04.02.2026
Sascha am 04.02.2026 um 06:53 (UTC)
 Gestern nachmittag hatten wir hier noch Schnee, Glätte und später auch Eisregen. In der letzten Nacht hat sich das Wetter beruhigt. Es ist trocken und heute wird die Sonne scheinen und die Temperaturen werden auf über 5 Grad Celsius ansteigen. Auch für die kommenden Tage sind frostfreies Wetter, sonnige Abschnitte und relativ angenehme Temperaturen vorhergesagt. Also werde ich heute, wie geplant, die Zuchttauben verpaaren. Ich denke sie sind gut vorbereitet, was ich zuletzt schon am Verhalten der Zuchtvögel erkennen konnte. Ich werde gleich den Schlag noch einmal ordentlich säubern und dann im Laufe des Tages die Paare zusammensetzen. Ich denke dass es keine größeren Schwierigkeiten bei der Paarung geben wird.
Aufgrund eines Vogelgrippe-Falles ganz in der Nähe wurde auch in Belgien für die am übernächsten Wochenende geplante Taubenmesse Fugare in Kortrijk jeglichen Ausstellen und Handeln von Tauben untersagt. Es ist das gleiche Procedere, welches wir vor zwei Monaten beim Taubenmarkt in Kassel erleben mussten.
Experten erwarten in diesem Frühjahr bei der Rückkehr diverser Zugvögel leider auch eine deutlich erhöhte Zahl an Vogelgrippe-Fällen und wir können alle nur hoffen, dass sich dieses nicht später auch auf unsere Reisesaison negativ auswirkt, so wie es beispielsweise im vergangenen Jahr in den Niederlanden war.
Ich möchte hier auch gar nicht über Sinn und Unsinn diverser Maßnahmen diskutieren, die auch unsere Brieftauben betreffen. Aber wir sollten doch alle jederzeit im Hinterkopf haben, dass wir Taubenzüchter wirklich das allerkleinste Rädchen im System sind und nicht erwarten, dass auf uns, wenn irgendwelche Maßnahmen beschlossen werden, in irgendeiner Weise Rücksicht genommen wird. Darüberhinaus besteht auch immer die Gefahr dass das Virus auch auf Säugetiere (und vielleicht irgendwann auf uns Menschen) überpringt. Im Dezember 2025 wurden das Virus beispielsweise bei 1 Fuchs aus Nordrhein-Westfalen sowie 3 Waschbären aus Hessen und 1 Waschbären aus Thüringen nachgewiesen. Wir können auch an dieser Stelle immer nur das beste hoffen und uns v.a. auch als Brietaubenzüchter und Tierfreunde anständig verhalten. Wir sollten unser Hobby positiv nach Außen tragen, in diesem Zusammenhang betonen, dass Tauben praktisch nicht an der Vogelgrippe erkranken und uns jederzeit auch vernünftig um Zuflieger etc. kümmern.
 

Dienstag, 03.02.2026
Sascha am 03.02.2026 um 07:49 (UTC)
 In der aktuellen "Brieftaube" kann man nun das Protokoll zur letzten Mitgliederversammlung im Januar lesen und daran anschließend auch die neu ausgestaltete Reise- und Vergabeordnung für das Reisejahr 2026. Das mag alles viel Arbeit gewesen sein und die Neuausgestaltung der Verordnungen war wohl auch notwendig, aber für die Zukunft unseres Hobbys bringt uns das alles letztlich fast nichts.
Bei einem Blick auf die Entwicklung der Mitgliederzahlen, der reisenden Schläge und auch der Taubenzahlen muss man realistischerweise feststellen, dass der Brieftaubensport wie er aktuell noch betrieben wird hier in Deutschland in spätestens drei bis fünf Jahren so in vielen Regionen absolut nicht mehr durchführbar ist. Und dann sind auch die ganzen Meisterschaften, die Jahr für Jahr neu beschlossen oder anders ausgestaltet werden und um die es ewig neue Diskussionen gibt, hinfällig.
Die Vertreter der Regionalverbände haben es leider zum wiederholten Mal versäumt unser Hobby endlich neu auszugestalten, wobei sie letztlich auch nur das vertreten, was in ihren Regionalverbänden diskutiert und beschlossen wurde. Und das geht in aller Regel auch nicht über irgendwelche Änderungen zu den Meisterschaftsbedingungen oder irgendwelche Züchterwechsel hinaus.
Was die Züchterwechsel und den Wechselpragraphen betrifft kann ich nur feststellen, dass wir alleine hier in unserer RV gerade erlebt haben, was unsere Verantwortlichen im Verband bei der Änderung des Wechselparagraphen für ein Farce veranstaltet haben. Dem einen Züchter genügte ein Schreiben seines Anwaltes an den Verband um seinen nicht genehmigten Wechsel in eine andere RV doch durchzusetzen und der andere Sportfreund musste seinen neuen Taubenschlag, der fahrbar ist, einige Meter an einer anderen Stelle auf dem Grundstück aufstellen, damit sein zunächst abgelehnter Wechsel in unsere RV doch erfolgen konnte. Besser kann man eigentlich nicht darstellen, dass die im vergangenen Jahr neu geschaffenen Modalitäten für Wechsel in andere Organisationen komplett an der Realität vorbeigehen. Leider wie so Vieles was in den Regionalverbänden oder in der Mitgliederversammlung des Verbandes immernoch heiß diskutiert wird.
Die Mitglieder- und Züchterzahlen gehen immer weiter in den Keller und wir machen uns Jahr für Jahr das Leben mit immer mehr unsinnigen und überflüssigen Regelungen schwer. Das finde ich insgesamt sehr schade.
Kurz noch etwas zu unseren Tauben: im Witwerschlag sitzt ein jähriger Vogel, der seit einiger Zeit viel zu nassen Kot absetzt. Die Taube sieht eigentlich gut aus. Das Gewicht ist ok und man kann nicht wirklich etwas Negatives an der Taube feststellen. Es ist natürlich möglich, dass er mit einer Erkrankung zu kämpfen hat (vielleicht Colibakterien, vielleicht auch etwas anderes), aber ich vermute, dass er einfach nur nervös ist und vielleicht auch zu viel säuft oder zu vielen Mineralien frisst.
Ich habe schon überlegt ihn einmal zurück zu setzen in den Jungtierschlag und zu schauen ob sich da sein Kot schnell bessert, weil er sich dort wohler und sicherer fühlt. Aber dann müsste ich ihn irgendwann wieder zurück setzen und das ganze Problem würde von vorne losgehen. Wenn ich die Reisetauben bald beim Tierarzt vorstelle werde ich diesen Vogel auf jeden Fall mitnehmen zur Untersuchung.
 

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